Quantentechnologie als große Chance: OÖ. Forschungsleitgesellschaft UAR feierte 25 Jahr-Jubiläum
OÖ/LINZ. Seit 25 Jahren besteht die Upper Austrian Research GmbH (UAR), die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich. Am Donnerstagabend wurde das Jubiläum in der Kepler Hall am Campus der JKU Linz gefeiert.

Vor 25 Jahren gegründet, entwickelte sich die UAR von einer operativen Forschungseinheit zur Leitgesellschaft für Forschung des Landes. Heute umfasst das UAR Innovation Network insgesamt 16 Spitzenforschungszentren, die Unternehmen in Oberösterreich und darüber hinaus bei der Realisierung von Innovationsvorhaben begleiten.
Quantentechnologie als Chance für Technologiestandort
Im Mittelpunkt des Abends in der Kepler Hall stand der Blick in die Zukunft – insbesondere auf die Quantentechnologie als Treiber der nächsten Innovationswelle.
Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der UAR: „Unser 25-jähriges Jubiläum fällt in das Internationale Jahr der Quantentechnologie – ein starkes Symbol für unsere Vision gemeinsam mit dem UAR Innovation Network: Spitzentechnologien zu entwickeln, die Wirtschaft und Industrie nachhaltig verändern und der Gesellschaft nützen. Dieser Meilenstein erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit – und vor allem bietet er Anlass, das herausragende Engagement der Forscherinnen und Forscher im UAR Innovation Network zu würdigen.“
Auch Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) verwies auf die Schlüsseltechnologie: „Quantentechnologien werden den nächsten Innovationsschub auslösen und enorme Chancen für den Technologiestandort OÖ eröffnen. In unserer oö. Innovationsstrategie #upperVISION2030 haben wir diese daher als weitere Schlüsseltechnologie verankert. Das Netzwerk unserer Forschungsleitgesellschaft sorgt dafür, dass diese Technologien nicht im Labor bleiben, sondern rasch in der Industrie ankommen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).
„Oberösterreich ist das Industriebundesland Nr. Eins. Eine effiziente, nachhaltige Industrie ist daher Kern unserer Innovationsstrategie. Darauf bauen die Stärken des UAR Innovation Network auf: nachhaltige Werkstoffe, klimafitte Prozesse und die enge Verzahnung mit der digitalen Transformation. Denn die ökologische und die digitale Transformation sind inzwischen untrennbar miteinander verbunden. Hier setzt das UAR Innovation Network starke Impulse – für eine klimafitte, digitale, wettbewerbsfähige Industrie“, unterstrich auch Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP).
diversity4innovation Awards 2025 verliehen
Ein Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war die Verleihung des diversity4innovation Awards 2025. Zum ersten Mal vergab die UAR diesen besonderen Preis an Forschende im UAR Innovation Network, die sich in herausragender Weise für Diversität, Chancengleichheit und Inklusion engagieren – oder deren wissenschaftliche Arbeit maßgeblich von diesen Werten geprägt ist.
Insgesamt vierzehn Forschende wurden für die Auszeichnung nominiert. Die Öffentlichkeit konnte für ihre Favoriten abstimmen. Zusätzlich entschieden die Besucher der Jubiläumsveranstaltung darüber, wer mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
Platz eins ging an Latifeh Nasseri vom Forschungszentrum „Wood K plus – Kompetenzzentrum Holz GmbH“ für den Forschungsbereich „Aushärtungskinetik von Holzklebstoffen und Entwicklung nachhaltiger Klebstoffsysteme“.
Über den zweiten Platz freuen durfte sich Hamideh Hassanpour vom Forschungszentrum „K1-MET GmbH“ im Simulation & Data Analyses. Den dritten Platz holte sich Mahin Ahmed vom Forschungszentrum Silicon Austria Labs GmbH - Forschungsbereich Intelligent Wireless Systems.
Mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde Klarissa Meirer vom Forschungszentrum: „RECENDT – Research Center for Non-Destructive Testing GmbH“ im Forschungsbereich Laser-Ultraschall in der Zerstörungsfreien Materialprüfung.


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