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Für Ordensspitäler OÖ wird am 4. Februar weiterverhandelt

Tips Logo Karin Seyringer, 27.01.2026 12:11

OÖ/LINZ/BEZIRK. Zurück an den Verhandlungstisch: Der neue Kollektivvertrags-Termin für das nicht-ärztliche Personal an den Ordensspitälern OÖ steht fest: Mittwoch, 4. Februar. Diesen Termin bestätigen die Gewerkschaft vida und die Ordensspitäler.

Am 22. Jänner wurde gestreikt, in Linz fand auch eine öffentliche Streikversammlung mit Zug zum Landhaus statt. (Foto: VOLKER WEIHBOLD)

Vergangenen Donnerstag, 22. Jänner, wurde nach ergebnislosen Runden gestreikt. Die Zahlen zur Beteiligung gehen auseinander – laut vida beteiligten sich rund 2.000, die Ordensspitäler berichteten von etwa 600, die sich zu Dienstbeginn zum Streik gemeldet hätten – jeweils ohne Zahlen zu Personen, die sich außerhalb ihrer Dienstzeit beteiligt hatten.

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Verständigung auf Weiterverhandlung

Seitens der Ordensspitäler wurde mehrmals eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert. vida forderte zu Beginn des Streiktags die Ordensspitäler schriftlich zu einer fünften Verhandlungsrunde auf. Am Montag wurden seitens der Ordensspitäler Terminvorschläge übermittelt. Am Dienstag wurde von beiden Seiten der 4. Februar bestätigt.

Die Forderungen bleiben aufrecht, heißt es von vida: „Lohn- und Gehaltsanpassungen, die die Teuerung abgelten, sowie eine schrittweise Verkürzung der Arbeitszeit zur Entlastung des Personals.“

Die Ordensspitäler OÖ boten zuletzt unter anderem angelehnt an den Bundesabschluss im öffentlichen Dienst 3,3 Prozent Plus ab Juli. 

Beide Seiten „zuversichtlich“

Martina Reischenböck, KV-Verhandlerin der Gewerkschaft vida, zeigt sich für die kommende Verhandlungsrunde zuversichtlich: „Die Beschäftigten haben mit den Streiks eindrucksvoll bewiesen, dass sie geschlossen hinter ihren Forderungen stehen. Dieses Signal können die Arbeitgeber nicht ignorieren. Jetzt sind sie am Zug, ein faires Angebot vorzulegen, damit eine Lösung am Verhandlungstisch möglich wird.“

Seitens der Ordensspitäler OÖ wird betont: „Wir freuen uns, dass die Gewerkschaft die Gespräche mit uns wieder aufnehmen möchte. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine gute und tragfähige Lösung im Sinne aller Beteiligten finden werden.“

Acht Häuser in OÖ

Die oö. Ordensspitäler umfassen die Linzer Häuser Barmherzige Brüder, Barmherzige Schwestern sowie Elisabethinen, das Klinikum Wels-Grieskirchen, die Barmherzigen Schwestern Ried, die Franziskanerinnen Braunau und die Kreuzschwestern Sierning.

Rund 10.000 Beschäftigte versorgen jährlich 52 Prozent aller stationären Patienten Oberösterreichs, im ambulanten Bereich sind es 51 Prozent aller Patientenkontakte.

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