Waldviertler Kernland: Volle Fahrt voraus bei Internet-Infrastruktur
OTTENSCHLAG. Dass bei der Zusammenarbeit von 13 Gemeinen vieles einfacher, besser und schneller gehen kann, hat das Waldviertler Kernland schon mehrfach unter Beweis gestellt. Derzeit arbeitet die Region neben den Projekten MahlZeit und Frauen vernetzen auch intensiv an der Verbesserung der Infrastruktur im Bereich Internetanbindung.

So fand am 4. Februar ein Abstimmungstreffen mit der Betreiberfirma A1 statt. Dabei wurden alle 13 Gemeinden individuell analysiert und durchbesprochen. Es wurden gemeindespezifische Probleme aufgezeigt und regionale Lösungsvorschläge erarbeitet. Das Land Niederösterreich arbeitet derzeit intensiv an der Planung eines flächendeckenden Glasfasernetzes. Bis der Ausbau aber tatsächlich startet, wird es noch eine Weile dauern. Darum setzt das Waldviertler Kernland auch auf die Übergangstechnologie LTE/4G. Dabei sind im Schnitt Downloadraten von 20 Megabits/Sekunde (Mbit/s) bis zu 50 Mbit/s möglich, welche schnelles Arbeiten im Internet ermöglicht. Zur Erhebung der derzeitigen Versorgung über LTE führte das Kompetenzzentrum für schnelles Internet im gesamten Gebiet des Waldviertler Kernlandes Praxistests durch. Dabei zeigte sich, dass schnelles Internet über LTE fast flächendeckend in der Region vorhanden ist. Diese Ergebnisse wurden mit den vorhandenen Daten von A1 verglichen und vorhandene Abweichungen ermittelt. Danach ging es an die Erarbeitung von effektiven und rasch umsetzbaren Verbesserungsmöglichkeiten in den schwächer ausgebauten Gebieten. Weitere Schwerpunkt der Besprechung waren die Behebung von Sendelücken im Handynetz und Verbesserungen von Internetverbindungen übers Festnetz. Auch hier wurde ein Maßnahmenplan erarbeitet.


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