Keine Regelung für Indoorspielplätze: Situation ist existenzbedrohend
PASCHING. Während viele Unternehmen ihren Betrieb langsam wieder hochfahren dürfen, ist dies in einigen Branchen noch nicht erlaubt. Emil Bauer, Inhaber des Indoorspielplatzes Lollipark in Pasching, wandte sich mit einem offenen Brief an Entscheidungsträger, um auf die „vergessenen“ Branchen aufmerksam zu machen.

Da die Sicherheitsvorkehrungen in Indoorspielplätzen schwierig einzuhalten sind, gibt es noch keine bestimmten Regelungen unter welchen Auflagen diese wieder öffnen dürfen. Diese Umstände sind für Lollipark-Betreiber Emil Bauer existenzbedrohend. „Seit Mitte März liegen mehr als ein Hektar Betriebsfläche brach. Uns wäre schon sehr geholfen, griffe die ursprüngliche Regelung von 100 Personen bei Indoorveranstaltungen wieder. Dabei stünde aufgrund der enormen Betriebsfläche jedem einzelnen Besucher wesentlich mehr Platz zur Verfügung als die vom Gesetzgeber in Geschäften vorgeschriebenen zehn Quadratmeter“, schildert Emil Bauer in einem offenen Brief an die Entscheidungsträger.
Wirtschaftliche Unsicherheit
Seine Mitarbeiter hat Emil Bauer zur Kurzarbeit angemeldet, die Gehälter wären aufgrund von Rücklagen bis Ende Mai gesichert. „Ohne Einnahmen und ohne Perspektive wird es aber darüber hinaus für mich extrem schwierig das Personal zu halten. Dazu kommt, dass wir im Sommer naturgemäß wenig Umsatz machen, weil die warme Jahreszeit nicht unbedingt Indoorhochsaison bedeutet“, erklärt Bauer.


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