Anna und Ernst Altenhofer aus Stierberg sind Oberösterreichs Wiesenmeister
PEILSTEIN. Weil arten- und blütenreiche Wiesen mittlerweile Seltenwertsheit haben, rücken Naturschutzbund und Bio Austria ebensolche in den Blickpunkt und küren jedes Jahr den OÖ. Wiesenmeister. Gefunden hat man diesen heuer in Stierberg in Peilstein.

Bei diesem Wettbewerb bewertet eine Fachjury die eingereichten Wiesenflächen nach Artenvielfalt, Bewirtschaftung und wirtschaftlicher Bedeutung für den Betrieb. Anna und Ernst Altenhofer aus Stierberg machen alles vorbildlich und dürfen sich deshalb jetzt Wiesenmeister 2017 nennen.
Biodiversität fördern
Familie Altenhofer ist Mitglied bei Bio Austria sowie ehrenamtlich in der Naturschutzbund-Regionalgruppe Mühlviertel West tätig und seit Jahren um die Erhaltung der Artenvielfalt bemüht. Selbst in die Bewirtschaftung des kleinen Biohofes fließen Überlegungen zur Förderung der Biodiversität ein. Ihr großes Engagement im Naturschutz findet in der Region Anerkennung und Nachahmer.
Viel Arbeit für bunte Wiesen
Blumenwiesen sind das Resultat einer sorgfältigen und nachhaltigen Landwirtschaft. Mit der Prämierung der schönsten Blumenwiesen soll auf die wertvolle Arbeit der Landwirte aufmerksam gemacht werden. Denn die Erhaltung einer artenreichen, ökologisch wertvollen Wiese ist sehr oft mit einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden: Diese Wiesen befinden sich oft in Steillagen und können nur händisch gemäht werden. Wenn es sich um Flächen im Vertragsnaturschutz handelt, sind sie mit Bewirtschaftungsauflagen wie später Mähzeitpunkt oder absolutes Düngeverbot belegt. „Mit der OÖ Wiesenmeisterschaft werden die Leistungen gewürdigt, die Landwirte für die Erhaltung ihrer Blumenwiesen aufbringen“, freut sich Waltraud Müller, Naturschutz-Beraterin von Bio Austria aus Klaffer.
Alle sind Sieger
Alle teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern wurden zu einem Abschlussfest ins Casa Blanca nach Niederwaldkirchen geladen. Weil alle, die sich für den Erhalt artenreicher Wiesen einsetzen und diese pflegen, Sieger sind, durften auch alle Teilnehmer mit einem Anerkennungspreis nach Hause gehen.


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