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PEILSTEIN. Das nächste große Straßenprojekt, das im Bezirk realisiert wird, wird die Umfahrung Peilstein sein: Das dürfte wohl fix sein. Nachdem die Landesregierung im Vorjahr die Rohtrasse beschlossen hat, geht es jetzt an die Detailplanung, ein Baubeginn in zwei Jahren ist der Wunsch von Bürgermeister Franz Lindinger und auch realistisch.

Im Sommer des Vorjahres hat die Landesregierung einstimmig die Rohtrasse beschlossen. Foto: Land OÖ

Anfang Oktober wird der VP-Ortschef gemeinsam mit einer großen Delegation, in der alle Fraktionen vertreten sind, mit Landesrat Günther Steinkellner (FP) die weitere Vorgehensweise für die Umfahrung besprechen. „Ich hoffe, dass wir bei diesem Gespräch den Zeitplan fixieren können und dass die Finanzierung für beide Teilstücke zugesagt wird. Dann sollen schon die Detailplanungen losgehen“, informiert Franz Lindinger.

Rohtrasse fixiert 

Im Groben steht die Trasse ohnehin bereits fest: Die Böhmerwaldstraße B38 wird aus dem Ortszentrum in den Norden verlegt und gleichzeitig die Steigung von zwölf auf zirka sieben Prozent reduziert. Außerdem wird die Hinterschlager Straße L1551 an den Rand des Betriebsbaugebietes Hehenberger verlegt. Nach zähen Verhandlungen konnte hier eine Einigung mit dem Naturschutz erreicht werden.

In zwei Jahren möchte Lindinger mit dem Bau beginnen. „Ich lass jetzt nicht mehr locker“, betont er. Denn Peilstein warte schon viel zu lange auf die Umfahrung.


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