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MAUTHAUSEN. „Noch lange keine Lippizaner“ ist der Titel des Films, den die perspektive mauthausen am Freitag, 19. Juni, beim Sommerkino in der Pfarrarena Mauthausen zeigt.

Olga Kosanović gewann 2025 mit ihrem Film "Noch lange keine Lipizzaner" den Publikumspreis des 38. Festivals "Der neue Heimatfilm" in Freistadt. (Foto: Flora Fellner)

Der Dokumentarfilm der Regisseurin Olga Kosanović beschäftigt sich mit den Hürden einer Einbürgerung in Österreich. Kosanović wurde in Österreich geboren und ist hier aufgewachsen. Dennoch konnte sie die österreichische Staatsbürgerschaft bislang nicht erlangen. Olga Kosanović gewann 2025 mit ihrem Film „Noch lange keine Lipizzaner“ den Publikumspreis des 38. Festivals „Der neue Heimatfilm“  in Freistadt.

Ausgangspunkt des Films ist ein Kommentar zu ihrem Fall in einer Tageszeitung. Darin heißt es sinngemäß, dass eine Katze, die in der Spanischen Hofreitschule Junge bekommt, deshalb noch lange kein Lipizzaner sei. Diese Aussage nimmt die Regisseurin zum Anlass, Fragen nach Zugehörigkeit, Identität und gesellschaftlicher Teilhabe aufzugreifen.

In ihrem Film dokumentiert Kosanović ihren zweiten Versuch, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Dabei beleuchtet sie persönliche Erfahrungen ebenso wie gesellschaftliche und politische Aspekte rund um das Thema Einbürgerung.

Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt und bei Schlechtwetter im Pfarrsaal Mauthausen statt.


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