PERG. Von einem Trainer der Flüchtlings- und Migrantenbetreuung der Volkshilfe werden im Zuge des Projektes „Kinder/Jugend im Dialog“ an mehreren Perger Schulen Workshops durchgeführt. Ziel ist es, dabei das Verständnis der Schüler im interkulturellen Umgang zu stärken und dadurch ihre soziale Kompetenz zu fördern.Menschen sind individuell und vielfältig. Dementsprechend unterschiedlich gestalten sich auch die Begegnungen und Kontakte zwischen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gerade hier setzt das Angebot der Volkshilfe an, indem es Fragestellungen aus den Lebenswelten der Teilnehmer der Workshops aufgreift. „Auf der einen Seite steht immer die berechtigte Forderung nach Integrationswilligkeit der Migranten und auf der anderen Seite ist die Situation für die Migranten oft mit vielen Schwierigkeiten behaftet. Es geht bei diesem Projekt darum, das Miteinander zu fördern. Dadurch wird nicht alles toleriert, aber vieles besser verstanden“, so Bürgermeister Anton Froschauer. „Dieses Angebot ist ein Ergebnis aus vielen Gesprächen mit dem Integrationsbüro, in denen es darum ging, wo wir Bedürfnisse sehen und besser vermitteln können.“ „Selbsterleben“ als Methode „In der Schule, in der Arbeit und vor allem auch in der Freizeit begegnen wir Menschen aus anderen Kulturen. Die Basis für einen guten Umgang miteinander ist soziale und interkulturelle Kompetenz“, so Sven Janson von der Volkshilfe Flüchtlings- und Migrantenbetreuung. „Wir setzen hier ganz stark auf Methoden, in die die Jugendlichen aktiv eingebunden werden und lassen sie beispielsweise selbst erleben wie es ist, eine Sprache nicht zu verstehen.“ Der Trainer behandelte gemeinsam mit den Schülern der beiden Perger Volksschulen die Themen: „Team und Gemeinschaft“. Mithilfe von Übungen wurden sowohl die theoretische als auch die praktische Bedeutung von Zusammenarbeit in der Klasse und die wechselseitige Rücksichtnahme erarbeitet. In der HLW Perg wurden für die Maturaklassen Workshops zu „Menschenrechte und Rassismus/Rechtsextremismus“ angeboten. Zum Beispiel konnten die Teilnehmerinnen der Workshops in der HLW in einer Übung in eine andere Person schlüpfen und so erfahren, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu sein. Durch weitere Rollenspiele wurde deutlich gemacht, wie Stammtischparolen funktionieren und was Rassismus für die Opfer bedeuten kann.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
MAUTHAUSEN. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen zeigt von Mittwoch, 19. August, bis Samstag, 22. August, an vier Abenden Filme über Nationalsozialismus, ...
OÖ/BEZIRK. Der Juli war in Oberösterreich deutlich zu heiß und viel zu trocken. Flüsse und Bäche führten im langjährigen Vergleich rekordverdächtig ...
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden