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PERG. Öffentliche Flächen sollen in Perg künftig bienenfreundlicher werden. Landesrat Stefan Kaineder hat sich gemeinsam mit ein paar engagierten Pergern auf Lokalaugenschein durch die Bezirksstadt begeben. 

Landesrat Stefan Kaineder und Umweltausschussobmann Gottfried Küllinger mit den engagierten Perger Bienenfreunden. Foto: Land OÖ

Bienenfreundliche Gemeinden verzichten auf Pestizide auf öffentlichen Grünflächen, bepflanzen diese bienenfreundlich und laden die Bevölkerung ein, auch ihre Hausgärten in kleine Oasen für Insekten zu verwandeln. Die Stadtgemeinde Perg hat gemeinsam mit den Profis vom Bodenbündnis OÖ am 27. Mai bei einer Begehung Grünflächen gesucht und Vorschläge erstellt, wie öffentliche Flächen durch mehr heimische, bienenfreundliche Pflanzen aufblühen können. Mit Vertretern des Umweltausschusses, Bauhofleiter Johannes Hiemetsberger, Vertretern sowohl vom Imkerverein Perg als auch vom Verschönerungs- und Stadtentwicklungsverein haben sich zahlreiche Engagierte eingebracht. Auch Landesrat Stefan Kaineder hat auf seiner Tour durch Oberösterreich einen Halt in Perg eingelegt und freut sich, dass die wirtschaftlich florierende Gemeinde nun auch auf florierende Grünflächen setzt.

Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum

„Ich finde es beeindruckend, wie sich die engagierte Gruppe rund um Umweltausschussobmann Gottfried Küllinger und dem Initiator und Unternehmer Franz Baumann besonders für den Schutz und Erhalt der Bienen und Insekten einsetzt und Perg damit zum Aufblühen bringen wird. Unsere Bienenfreundlichen Gemeinden sind Vorbilder im Einsatz für mehr Vielfalt, und beweisen, dass es auch ohne Umweltgifte geht. Sie zeigen als Vorreiter auf, wie Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum funktioniert. Ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Bewahren unserer Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen“, betont der Landesrat.

75 Prozent unserer Nutzpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Somit hat das Bienen- und Insektensterben auch einen enormen Einfluss auf die Artenvielfalt. „Ich bedanke mich bei den engagierten Pergern, die mit ihrem Einsatz bewusst gegen diese Entwicklung vorgehen“, so Kaineder abschließend.


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