Ein Laden voller Menschlichkeit
MAUTHAUSEN. Am Ortsplatz in Mauthausen trifft man auf einen Laden mit jeder Menge Nächstenliebe.

„Seit der Eröffnung am 1. Juli haben wir viele tolle Erlebnisse gehabt. Leute von überall und aus jeder Gesellschaftsschicht kommen nach Mauthausen und wollen sich ein Bild vom Laden machen“, betonen Monika Wukounig und Monika Greindl, die den Laden ins Leben gerufen haben. Das Konzept ist einfach: Gebrauchsfähige Gegenstände können gebracht werden und gleichzeitig kann man Vorhandenes ohne Gegenleistung mitnehmen. Der Kost-Nix-Laden möchte so der Wegwerfgesellschaft entgegenwirken. „Für viele ist der Laden auch eine Art Treffpunkt. Und auch der Mauthausener Ortsplatz profitiert, den ihm wird wieder Leben eingehaucht“, so der einheitliche Tenor der ehrenamtlichen Helferinnen. Ganz besonders wird der Laden in Kombination mit dem Projekt Weihnachtsfreude.
Leuchtende Kinderaugen
„Wir müssen den Menschen vor Ort helfen – in Rumänien, Weißrussland oder Moldawien – damit sie nicht auswandern müssen“, so Erika Leithenmayr. Daher hat sie es sich seit über zehn Jahren zur Aufgabe gemacht, die Aktion Weihnachtsfreude im Bezirk Perg zu koordinieren. Lange hat sie die Fäden von ihrem Keller und ihrer Garage aus gezogen, nun fand sie auch Platz in einem Nebenraum des Kost-nix-Ladens. Zur Verfügung gestellt werden die Räumlichkeiten übrigens von der Gemeinde. Für die Schuhschachteln werden stets Toilettenartikel, Papier, Kleidung, Spielsachen oder Wolle benötigt. Und generell können gebrauchsfähige Sachen für den Kost-nix-Laden während der Öffnungszeiten (Mittwoch 17 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 10 Uhr) vorbeigebracht werden. Tipp: Einfach vorbeischauen und selbst von der tollen Idee überzeugen!


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