St. Georgener Seniorenheim-Küchenteam organisierte für Bewohner über Monate eine kulinarische Reise durch Österreich
ST. GEORGEN/GUSEN. Auf besondere Art verwöhnte in den vergangenen Monaten Küchenleiterin Tanja Haider mit ihrem Team die Bewohner des St. Georgener Seniorenheimes.

Nudel- oder Asiawochen standen zur Debatte, geworden ist es dann aber ein Streifzug durch Österreich. „Da das Reisen für unsere Bewohner leider nicht mehr möglich ist, entschieden wir uns dazu, sie auf diese Weise auf eine ‚kulinarische Reise durch Österreich‘ mitzunehmen“, erzählt Tanja Haider. Der erste Versuch im März wurde nach nur zwei Wochen von Corona gestoppt, die Idee wurde aber keineswegs verworfen und nun eben mit ein wenig Verzögerung umgesetzt. „Gerade in Zeiten wie diesen war es uns wichtig, etwas Freude wieder zu geben und wir starteten daher ab 5. Oktober einen neuerlichen Versuch – und es hat geklappt“, freut sich die Küchenleiterin. Die Reise begann im Burgenland mit einem schmackhaften Zickentaler Moorochsen und gefüllten Paprika. Fortan prägten wochenweise jeweils bundesland-spezifische Schmankerl den Speiseplan. In der Oberösterreich-Woche wurden etwa traditionelle alte Gerichte wie Leberschädl, Katzeng´schroa, gebackene Speckknödel, Geselchtes oder auch Linzer Torte serviert. Letzter Stopp war Anfang Dezember schließlich in der Bundeshauptstadt Wien. Die Bewohner wurden mit Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Fiaker Gulasch, Tafelspitz und Sachertorte verwöhnt. „Ich hoffe, dass die Essensbezieher so viel Spaß und Freude wie wir in der Küche hatten. Es war eine Wahnsinns-Erfahrung und doch auch eine sehr anstrengende und intensive Zeit. Eine verrückte Idee kann man schnell mal haben, doch man braucht auch das richtige Team – ohne meine ‚Hasen‘ wären meine verrückten Ideen nicht umsetzbar“, spricht Haider ihren Kolleginnen großen Dank aus.


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