Bezirk Perg sucht händeringend nach Zivildienern
BEZIRK PERG. 2020 wird als das „Corona-Jahr“ in Erinnerung bleiben. Das Rote Kreuz im Bezirk Perg half und unterstütze in vielen Bereichen. Jetzt braucht das Rote Kreuz Hilfe: Es fehlt akut an Zivildienern, die den Rettungs- und Krankentransportdienst im Bezirk aufrechterhalten. Viele offene Stellen gibt es für die Einrücktermine im April und Juli.

Thomas Wittibschläger und Gregor Häntschel leisten momentan Zivildienst beim Roten Kreuz in St. Georgen an der Gusen. „Es ist ein Abenteuer die täglichen Herausforderungen im Rettungstransport zu meistern,“ erklärt Thomas, „aber es ist eine wunderschöne Aufgabe Menschen in Notsituationen helfen zu können!“
Demografischer Wandel ist eine große Herausforderung
„Die momentane Situation stellt uns vor eine große Herausforderung und ich appelliere an jeden, der sich mit dem Gedanken spielt, Zivildienst zu machen, sich jetzt zu melden. Wir brauchen jede helfende Hand. Das Rote Kreuz hat gerade im letzten Jahr so enorm viel geleistet – helfen wir nun mit, den Rettungs- und Krankentransport in unserem Heimatbezirk sicherzustellen!“, appelliert auch Bezirkshauptmann Werner Kreisl. „Die Situation ist leider angespannt und darum machen wir zeitgerecht aufmerksam. Wir wissen wie eng und gut unser Bezirk in solchen Situationen zusammensteht. Zivildiener sind ein wichtiges Bindeglied in unserem engmaschigen Netzwerk der Hilfe. Sie stützen unser Rettungssystem, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht“, betont Bezirksrettungskommandant Christian Geirhofer.


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