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BEZIRK PERG. Neun Mühlviertler Naturfreunde fuhren Mitte August nach Südtirol, um den höchsten Berg, den Ortler mit seinen 3.905 Meter zu erklimmen.

Die Gipfelstürmer: v.l.: Heinz Jung, Franz Langfellner, Franz Knapp, Johann Marksteiner, Ralf Polenda, Judith Lampl, Thomas Wöhrleitner. Sitzend: Reini Eibensteiner, Ursula Hametner (Foto: Polenda)

Zum Akklimatisieren verbrachten die Bergfreunde vier Tage auf der Düsseldorferhütte auf 2.721 Meter Höhe und bestiegen dort die Tschenglser Hochwand (3.375 Meter), den Kleinen Angelus (3.318 Meter), den Großen Angelus (3.521 Meter) und das Hintere Schöneck mit 3.125 Meter. Nach diesen Gipfeln wechselten die Mühlviertler motiviert und voller Vorfreude zur Hintergrathütte. Tagwache war um 3.30 Uhr und der Abmarsch um vier Uhr. „Schweigend und konzentriert begannen wir den schweißtreibenden Aufstieg und genossen einen gewaltigen Sonnenaufgang“, sagt Gebietsbergsteigerreferent der Naturfreunde Mühlviertel, Ralf Polenda. Zügig erreichten die neun Mühlviertler den Einstieg, und somit begann auch die schöne und teilweise ausgesetzte Gratkletterei von bis zu 40 Grad steilen Eis bzw. Firnfeldern. In drei dreier Seilschaften erreichte die Truppe gegen 14 Uhr überglücklich den Gipfel. Nach einer Pause begann der vierstündige Abstieg durch ein Labyrinth von Gletscherspalten. Die Besteigung des Ortlers via Hintergrat ist eine anspruchsvolle und fordernde Bergtour.


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