Besonderes Naturschauspiel fasziniert Bewohner von Perg: Die ersten Jungstörche Oberösterreichs sind heuer in der Machland-Hauptstadt geschlüpft
PERG. Störche sind mittlerweile nicht mehr nur in den regionalen Hochburgen Saxen und Grein, sondern auch in Perg heimisch. Dort war nun ein besonderes Naturschauspiel zu beobachten.

Im Hort nahe des Bahnhof-Areals sind mittlerweile fünf Küken geschlüpft. „Dabei handelt es sich im Jahr 2022 um den ersten Storchen-Nachwuchs in unserem Bundesland“, freut sich Robert Gattringer, Oö. Storchenbeauftragter und langjähriges Naturschutzbund Machland-Mitglied über den Zuwachs in der Storchen-Familie. „In Grein und Saxen wird noch gebrütet, da dauert es noch ein wenig“, sagt der Baumgartenberger im Tips-Gespräch. Fasziniert vom Naturschauspiel - quasi vor der Haustüre - zeigte sich auch die Perger Fotografin Gertraud Sonntag, die seit der ersten Storchensichtung in der Bezirksstadt, die neuen „Bewohner“ regelmäßig mit ihrer Kamera begleitet und auch von den ersten Jungstörchen in Oberösterreich tolle Bilder angefertigt hat. „Als ich vor einem Jahr das erste Mal einen Storch in der Nähe der Firma Ebersmüller gesichtet habe, traute ich zunächst meinen Augen nicht und staunte über die besonderen Besucher. Mittlerweile sind die Störche aus dem Stadtbild für mich nicht mehr wegzudenken - eine absolute Bereicherung für Perg.“


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