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PERG. Auf Einladung des Rotary Clubs Perg machte der Professor für Sportpsychologie und Unternehmensberater Fritz Weilharter in seinem Benefizvortrag deutlich, dass sich Kinder, die ohne Smartphone aufwachsen, geistig und körperlich besser entwickeln.

  1 / 2   Beim Benefizvortrag: (v. l.) Referent Fritz Weilharter, Rotary-Präsidentin Martina Ebner-Wagner, Vortragsmeisterin Silvia Dirnberger-Puchner sowie Michael Merl und Victoria Wakolbinger vom Kepler Universitätsklinikum Linz. (Foto: Franz Asanger)

Vor allem an den Schulen zeige sich, dass Kinder ohne Smartphones aktiver, kreativer, intelligenter und körperlich fitter sind, erklärt Weilharter. Der Pädagoge, selbst Vater von vier Kindern, hat dazu geforscht und ein Buch geschrieben. „An den Schulen entstehen neue Eliten, gebildet von den Kindern, deren Eltern einen guten Plan für ihren Umgang mit dem Smartphone entwickelt und konsequent umgesetzt haben“, so Weilharter. Kinder seien anfällig für Verführungen und Ablenkungen wie Social Media und Apps, die so gestaltet sind, dass möglichst viele Menschen möglichst viel Zeit mit dem Konsum verbringen. Eltern haben also die Verantwortung, alternative Angebote für ihre Kinder zu schaffen. Theater, Musik oder die Bewegung an der frischen Luft seien hier bewährte Aktivitäten.

Großzügige Spende

Der Rotary Club Perg feiert heuer sein zwanzigjähriges Bestehen. Gründungspräsidentin Martina Ebner-Wagner steht dem Club im Jubiläumsjahr erneut vor. Sie überreichte Michael Merl, Vorstand der Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Kepler Universitätsklinikum Linz, einen Scheck über 6.000 Euro.

Jugend psychisch belastet

„Vor allem die Corona-Pandemie und die Maßnahmen dagegen haben bei Kindern und Jugendlichen dramatische Auswirkungen wie Nervosität, Niedergeschlagenheit, Ängste, Essstörungen und vieles mehr ausgelöst“, berichtet Merl. Unterstützt werden mit der Spende ein Theaterprojekt sowie ein therapeutisches Kletterprojekt. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 konnte der Rotary Club Perg nach eigenen Angaben in Summe rund 320.000 Euro für regionale und überregionale Hilfsprojekte aufbringen.


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