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2. Schwertberger Neujahrsempfang: Gemeinde ließ hinter die Kulissen blicken

Leserartikel Gerlinde Riegler-Aspelmayr, 17.01.2023 11:12

SCHWERTBERG. Auf reges Interesse der Bevölkerung stieß der diesjährige Neujahrsempfang, zu dem die Gemeinde Montagabend ins Volksheim geladen hatte. Vertreter aller Ausschüsse stellten aktuelle Projekte und Vorhaben vor.

  1 / 5   Bürgermeister Max Oberleitner (li.) mit Umweltausschuss-Obmann Andreas Karlinger. (Foto: Gerlinde Riegler-Aspelmayr)

Eine Gemeinde ist wie ein großes Unternehmen zu führen. Viele Zahnräder müssen ineinander greifen, damit das gesamte Werk gut funktioniert. Wieviel Arbeit hinter den Kulissen geleistet wird, davon haben die Bürger oft gar keine Vorstellung.

Beim 2. Neujahrsempfang boten nun die Vertreter aller Ausschüsse unter Moderation von Bürgermeister Max Oberleitner den Besuchern einen spannenden Einblick in ihre Ressorts. Souverän führte etwa Gudrun Costa, die neue „Finanzchefin“ der Gemeinde, das Publikum durch die vielen Zahlen, die sie zu jonglieren hat.

Weitere interessante Einblicke gaben Leopold Pichlbauer (Sozialausschuss), Andreas Karlinger (Umweltausschuss), Elisabeth Medel (Ausschuss für Kultur, Öffentlichkeit und Tourismus), Karl Petermandl (Bauausschuss). Hubert Maier erklärte seine Arbeit als Obmann des Prüfungsausschusses (dem strengen „Rechnungshof“ der Marktgemeinde).

Die Möglichkeit, die neue Schwertberger Energiegemeinschaft kurz vorzustellen und für diese zu werben, bekam deren Obmann Rupert Mörwald. Einen Einblick in die Aufgaben der Gemeinde und das Personalwesen gab Amtsleiterin Doris Walkner-Rosenberger.

Die Feuerwehr Schwertberg, die an diesem Abend auch für das leibliche Wohl der Besucher zuständig war, erläuterte die Generalsanierung des Zeughauses. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Musikverein sehr gelungen umrahmt.

Abschließend stellte Bürgermeister Oberleitner die geplanten Großprojekte samt Visualisierung vor. Herzstück war dabei das Gesundheitszentrum, in dem ein Primärversorgungszentrum eingerichtet wird. Vier Ärzte, die dieses als Team leiten wollen, haben sich bereits beworben, erläuterte der Ortschef. Die Baukosten für das Gesundheitszentrum werden derzeit auf 15 Millionen Euro geschätzt, berichtete Oberleitner und betonte nochmals: „Wir als Gemeinde müssen davon keinen Cent bezahlen, weil alles der Investor - die Neue Heimat - übernimmt.“


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