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SCHWERTBERG. Der Gemeinderat segnete in seiner letzten Sitzung die Planungen für das Gesundheitszentrum ab und gab somit grünes Licht für den Baustart, der für Herbst geplant ist.

Das künftige Gesundheitszentrum, das aus mehreren Baukörpern besteht, erstreckt sich auf zwei Ebenen. (Foto: Viualisierung: Marktgemeinde Schwertberg)

Die Bauverhandlung ist bereits anberaumt und wird am 21. Juni stattfinden. Zuletzt hatten Anrainer ihre Sorgen über zusätzliche Verkehrsbelastungen sowie darüber, dass die Tiefgarageneinfahrt genau an einer verkehrstechnisch engen Stelle positioniert sei, geäußert.

Nach einem Infoabend vor zwei Wochen griff Bürgermeister Max Oberleitner sowie der Bauträger „Neue Heimat“ zahlreiche Anregungen der Bürger auf und es kam zu Nachbesserungen in den Planungen. An Lösungen zur Entschärfung des Nadelöhrs bei der Garageneinfahrt wird weiter gearbeitet.

Die Grünen machten ihre Zustimmung von einer Erstellung eines Gesamtkonzeptes über den Verkehr in Schwertberg abhängig, wofür sich eine Mehrheit fand.

Vier junge Ärzte wollen sich drei Kassenstellen aufteilen

Grundsätzlich bekräftigten Vertreter der verschiedenen Fraktionen, dass sie voll hinter dem Großprojekt, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung langfristig absichert, stehen. Das Bauvorhaben wurde auch lobend ein „Leuchtturmprojekt“ genannt. Wie berichtet, haben sich bereits vier junge Ärzte, die das Primärversorgungszentrum als Team führen wollen, um die drei künftig offenen Kassenstellen beworben.

Gemeinde muss nichts für Bau zahlen

So gut wie fix sind auch ein kleiner Nahversorger sowie ein Café. Das Gesundheitszentrum wird weiters 26 betreute Wohnungen enthalten, für die schon 30 Bewerbungen vorliegen. Da es einen Baurechtsvertrag gibt, trägt die „Neue Heimat“ die Kosten für das Gesamtprojekt, was bei der Sitzung als „Jackpot für Schwertberg“ bezeichnet wurde, denn somit spart sich die Marktgemeinde enorm viel Geld für andere große Bauprojekte der Zukunft.


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