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AU/DONAU. Am Donaustandl machten vor wenigen Tagen zwei Extrem-Reisende aus Polen Station. Waldemar und Jakub wollen mit Rad und Scooter den ganzen Weg nach Santiago de Compostela zurücklegen.

Noch bis 15. Juli sind Waldemar und Jakub am Jakobsweg unterwegs. (Foto: Primeßnig)
Noch bis 15. Juli sind Waldemar und Jakub am Jakobsweg unterwegs. (Foto: Primeßnig)

Am 7. Mai sind der ehemalige Polizist Waldemar und der bisherige Berufssoldat Jakub in Krakau gestartet, inzwischen haben sie bereits eine ordentliche Strecke über Tschechien zurückgelegt und sind vor einigen Tagen am Donaustandl in Au gelandet, wo sie eine kurze Pause einlegten. „Es war eine innere Motivation und es war jetzt einfach der richtige Zeitpunkt“, erzählt Waldemar im Gespräch mit Tips. Sein Freund Jakub war zunächst noch skeptisch, die Tour umfasst immerhin 3.500 Kilometer, die er mit dem Rad und sein Freund mit einem speziellen Scooter zurücklegen wollen.

Freundliche Menschen bieten Zuspruch

Geschlafen wird im mitgebrachten Zelt oder bei Priestern, die ihnen Unterkunft geben. Bei der Gelegenheit möchten sie sich auch bei den Leuten bedanken, die sie so freundlich empfangen haben. Über Deutschland, die Schweiz und Frankreich geht es nun weiter für die zwei Pilger. Waldemar ist seit Jahren Langstreckenläufer und auch in seiner Heimat mit dem Scooter unterwegs, den er sich extra aus Tschechien geholt hat. „Ich bevorzuge sonst eigentlich mein Motorrad“, lacht der 44-jährige Jakub. Jetzt hoffen die beiden nach der Schlechtwetterphase auf viel Sonnenschein und weiterhin auf viel Zuspruch, was sie zusätzlich motiviert.

„Wir haben immer wieder solche Gäste. Vor Kurzem war ein Amerikaner da, der mit dem Rad von Deutschland nach Kasachstan unterwegs ist“, zeigt sich Gerhard Ebner vom Donaustandl tief beeindruckt von den unterschiedlichsten Ausnahmegästen.


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