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Gerüstet für den Ernstfall – der Einsatzstab des Roten Kreuzes ist gut vorbereitet

Mag. Michaela Maurer, 12.12.2024 15:33

BEZIRK PERG. Hochwasser, Menschen auf der Flucht, Blackout, Unwetterereignisse oder größere Unfälle: Szenarien wie diese verlangen neben der Rettung und Versorgung der Patienten, strategische Planung und Führungsarbeit. Dazu gibt es das Bezirksrettungskommando des Roten Kreuzes. Mit gezielten Stabsübungen rüstet man sich für den Ernstfall.

Stabsfortbildung (Foto: OÖRK_BRKDOPerg)
  1 / 3   Stabsfortbildung (Foto: OÖRK_BRKDOPerg)

Mit gezielten Stabsübungen von realen Bedrohungsszenarien müssen die Offiziere und die Mitarbeiter der Führungsunterstützung des Roten Kreuzes ihre Kenntnisse in der Stabsarbeit erlernen bzw. immer wieder auffrischen: Dazu wurde gemeinsam, anhand eines konkreten Szenarios, die Abarbeitung und Bewältigung eines Großereignisses durchgespielt. Die Kommunikation intern, die Verwertung der unzählig eintreffenden Meldungen, aber auch der schonende Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressource ist oberste Devise. Nur ein gut geplanter Einsatz kann nach der Chaosphase reibungslos ablaufen und die bestmögliche Versorgung für die Bevölkerung gewährleisten.

Versorgung sicherstellen

„Wir sind im Bezirk Perg gut aufgestellt für mögliche Katastrophenszenarien und können mit unseren spezialisierten Einheiten die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Sei es die schnelle Errichtung einer Unterkunft, die Versorgung von Verletzten bei einem Massenunfall oder die Einrichtung eines Betreuungszentrums mit unseren psychosozialen Betreuungsdiensten“. berichtet Bezirksrettungskommandant Christian Geirhofer. Das Rotkreuz-Bezirksrettungskommando arbeitet dabei immer eng mit der Behörde und den anderen Einsatzorganisationen zusammen, um für das koordinierte Vorgehen im Ernstfall zu jeder Zeit entsprechend gerüstet zu sein.

Freiwillige

Sie schauen hin, wenn andere wegsehen und sind zur Stelle, wenn Menschen Hilfe brauchen. In einer Zeit großer Herausforderungen wird das Engagement Freiwilliger immer notwendiger. Es sind Menschen wie beispielsweise die Offiziere und Mitarbeiter der Führungsunterstützung des Roten Kreuzes, die wichtige Eckpfeiler in einer solidarischen Gesellschaft bilden. Freiwillige kommen aus allen Teilen der Bevölkerung und ermöglichen Leistungen, die es sonst nicht gäbe. Ihr gemeinsames Engagement ist entscheidend, ob Menschen die für sie notwendigen Hilfen erhalten. Ihr Wirken macht Mut, vermittelt Sinn, gibt Sicherheit, bereichert die persönliche Entwicklung, erweitert den Erfahrungsschatz und macht sie zu systemrelevanten Persönlichkeiten. Freiwilligkeit ist vielfältig. Aber Freiwilligkeit verbindet auch. Freiwillige sichern ein engmaschiges Netz der Hilfe.


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