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Ferdinand Lengauer – "Mit 75 Jahren ist jetzt Schluss"

Jennifer Wiesmüller, 09.02.2026 09:28

MAUTHAUSEN. Der Mauthausener Ferdinand Lengauer beendet mit 75 Jahren seinen freiwilligen Dienst beim Hausärztlichen Notdienst. Als Lenker bei „Essen auf Rädern“ und stellvertretender Ortsstellenleiter in Mauthausen bleibt er dem Roten Kreuz aber weiter treu.

Ferdinand Lengauer mit Ärztin Irini Fragkou. (Foto: Rotes Kreuz)
  1 / 3   Ferdinand Lengauer mit Ärztin Irini Fragkou. (Foto: Rotes Kreuz)

Ferdinand Lengauer war im Jahr 2013 ein Mitarbeiter der ersten Stunde, als im Bezirk Perg der Hausärztliche Notdienst (Händ) etabliert wurde. Seitdem chauffierte er regelmäßig die Bereitschaftsärzte durch den Bezirk, immer mit einem Lächeln auf den Lippen und stets pünktlich, zuverlässig und respektvoll. Mit ihm hatten die diensthabenden Ärzte einen verlässlichen Partner an ihrer Seite, der sie mit seiner Erfahrung und Ruhe am Steuer sicher zu den Patienten brachte und sie, soweit es seine Ausbildung erlaubte, auch unterstützte.

„Konnte mir keinen angenehmeren Helfer vorstellen“

„Ich konnte mir keinen angenehmeren Helfer vorstellen“, schwärmt Ärztin Irini Fragkou, die viele Dienste mit Ferdinand absolviert hat. „Mit seiner Ruhe und Besonnenheit stand er mir in jeder Situation, mochte sie auch noch so schwierig sein, zur Seite.“ Deshalb war es ihr auch ein Anliegen, ein Abschiedsfest für Ferdinand Lengauer zu organisieren, bei dem ihm mehr als 20 Händ-Lenker für seine Dienste dankten.

Mehr als 6.000 freiwillige Stunden

Immer, wenn Not am Mann war, sprang Ferdinand Lengauer in die Presche. So kamen in den 13 Jahren seines Engagements mehr als 6.000 freiwillige Stunden zusammen. „Es wird nicht leicht, diese Lücke zu füllen“, betonen die Verantwortlichen für den Dienstplan. „Aber irgendwann muss Schluss sein“, stellte Ferdinand Lengauer bei seinem letzten Besuch an der Ortsstelle fest.


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