Primärversorgungszentren zur Stärkung der Gesundheitsversorgung im Bezirk Perg
PERG/SCHWERTBERG/ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Primärversorgungszentren (PVZ) sollen die Gesundheitsversorgung im Bezirk Perg stärken. In der Bezirkshauptstadt Perg gibt es seit dem Vorjahr ein PVZ. Im Frühjahr folgt die Eröffnung eines weiteren PVZs in Schwertberg. Auch in St. Georgen an der Gusen sind die Weichen für ein solches Zentrum gestellt

„Das PVZ in Perg ist ein großer Erfolg und zeigt, wie moderne und wohnortnahe Gesundheitsversorgung funktionieren kann“, betont ÖVP-Bezirksobmann, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Anton Froschauer. „Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen.“ Das PVZ in Schwertberg nimmt mit 8. April dieses Jahres den Betrieb auf. Drei Kassenärzte werden künftig die medizinische Versorgung vor Ort sicherstellen. Um Gesundheit und Wohnen bestmöglich zu verbinden, wurden im selben Gebäude zudem altersgerechte Wohnungen errichtet. Bürgermeister Max Oberleitner (ÖVP) verweist dabei auf den langfristigen Entwicklungsprozess der Gemeinde: „Der gesamte Prozess rund um die Weiterentwicklung der Gemeinde Schwertberg hat bereits vor rund zehn Jahren begonnen. Mit dem neuen Gesundheitszentrum ist es nun gelungen, eine sehr gute und nachhaltige Lösung für die Bevölkerung zu schaffen.“ Ein großes Ziel war es dabei auch, einen harmonischen Übergang mit den bestehenden Ärzten zu ermöglichen. Herbert Rohrauer geht mit Ende März in Pension und übergibt seinen Patientenstamm an die neuen Ärzte. Rudolf Posawetz bleibt noch ein Jahr als Kassenarzt tätig, Christina Patri weiterhin als Wahlärztin.
PVZ für St. Georgen an der Gusen in Planung
Ein weiteres PVZ ist in St. Georgen an der Gusen in Planung. „Die Österreichische Gesundheitskasse hat mittlerweile zugesagt, dass St. Georgen an der Gusen als Standort für die Errichtung eines Primärversorgungszentrums vorgesehen ist“, betont Bürgermeister Andreas Derntl (ÖVP). „Viele Gemeinden bemühen sich derzeit um eine derartige Einrichtung – für St. Georgen an der Gusen gibt es nun die entsprechende Zusage. Die Gesundheitsversorgung wird damit einen großen Schritt nach vorne machen. In einem ersten Schritt soll das Zentrum rasch und pragmatisch als Provisorium umgesetzt werden.“


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