Es war einmal – Schülerprojekt verzauberte rund 200 Besucher
SCHWERTBERG. Jedes Jahr widmen sich die Schüler der dritten Klassen der Mittelschule Schwertberg im Rahmen eines umfangreichen, fächerübergreifenden Jahresprojekts über mehrere Monate hinweg einem bestimmten Thema. Heuer wählten die 41 Kinder mit „Es war einmal“ ein Thema mit viel geschichtlichem Hintergrund aber auch mit Bezug zur Märchenwelt. Den Höhepunkt bildete eine eindrucksvolle Projektpräsentation mit Bühnenshow und Ausstellung.

Insgesamt 25 Ehrengäste aus dem Bildungsbereich, der Wirtschaft und der Politik waren der Einladung der Schüler gefolgt. Schulqualitätsmanagerin Michaela Zeidler machte sich ebenso ein Bild von der Schlagkraft der Schwertberger Mittelschule wie der ehemalige Direktor Christian Hametner und ganz viele vor kurzem in Ruhestand getretene Lehrer. Auch Eltern und Großeltern folgten gebannt den Vorführungen. Insgesamt fanden nahezu 200 Besucher in der Aula der Mittelschule Platz. Mit einer bunten und hochwertigen Bühnenshow verzauberten die Schüler das Publikum.
Von Urknall bis Turnvorführung
Zu Beginn erlebten die Zuseher den Urknall in Form einer Stichflamme. Weiter ging es mit Anekdoten aus der Geschichte und einigen deutschen und englischen Sketches. Auch das rührende Projekt „Briefe an Senioren“ fand großen Anklang. Drei Mädchen der Mittelschule haben im Seniorium Schwertberg neue Brieffreundinnen gefunden und stehen seitdem im regen Austausch. Die drei Seniorinnen waren auch vor Ort und beobachteten die Show aus der ersten Reihe. Abgeschlossen wurde die Bühnenpräsentation mit einer Turnvorführung am Barren.
„Erfahrungen sind unbezahlbar“
Im Anschluss stand den Besuchern eine Ausstellung mit Bildern und Skulpturen, die in einem Kunstprojekt mit dem Schwertberger Künstler Rudolf Gusenbauer entstanden sind, zur Verfügung. Bei Speis und Trank und vielen Gesprächen mit den stolzen Eltern nahm der Abend ein würdiges Ende. „Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu den herausragenden Leistungen und freue mich mit Ihnen“, betont Schulleiter Jakob Klein. „An dem Abend sind wir alle wieder einen Kopf gewachsen. Ein großer Dank gilt den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen. Viel Arbeit steckt hinter so einem Projekt. Die Erfahrungen die die Kids hier sammeln sind aber unbezahlbar.“


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