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„Mein Ziel war ein Beruf, in dem ich etwas Sinnvolles für andere Menschen tun kann“

Jennifer Wiesmüller, 26.03.2026 17:06

BAUMGARTENBERG/GREIN. Der für April 2026 geplante Start der Ausbildung „Pflegeassistenz“ in Baumgartenberg musste wegen einer zu geringen Anmeldezahl auf 1. Juni 2026 verschoben werden. Der Sozialhilfeverband Perg freut sich auf weitere Teilnehmer, damit diese wichtige Pflegeausbildung im Bezirk Perg stattfinden kann, und stellt Monika Lettner vor. Sie sei ein Beispiel für eine Erfolgsgeschichte aus der Pflege.

Monika Lettner (r.) ist den Weg zur Pflegeassistenz erfolgreich gegangen. (Foto: SHV Perg)
Monika Lettner (r.) ist den Weg zur Pflegeassistenz erfolgreich gegangen. (Foto: SHV Perg)

Pflegeassistenten arbeiten gemeinsam mit diplomierten Pflegekräften für Gesundheits- und Krankenpflege und anderen Berufsgruppen, begleitet von niedergelassenen Ärzten, in Alten- und Pflegeheimen und sind nah dran am Leben der älteren Menschen. „Sie unterstützen bei der Körperpflege, helfen beim Essen, messen Vitalzeichen und erkennen Veränderungen oft als Erster“, erklärt Pflegedienstleiterin Marlene Hirtenlehner vom Seniorium Grein. „Sie arbeiten eng mit dem Pflegeteam zusammen und bringen Struktur, Ruhe und Sicherheit in den Alltag unserer Bewohner oder der Klienten zuhause in der mobilen Betreuung. Ihr Tätigkeitsbereich ist vielfältig und abwechslungsreich.“ In den Altenheimen des Bezirks Perg werden Pflegeassistenten nach der rund einjährigen Ausbildung dringend gebraucht.

Eine Erfolgsgeschichte

Monika Lettner hat es vorgemacht. Sie sei ein Beispiel für eine Erfolgsgeschichte aus der Pflege. „Mein Ziel war ein Beruf, in dem ich etwas Sinnvolles für andere Menschen tun kann“, betont Monika Lettner, die ihre Ausbildung an der Altenbetreuungsschule in Baumgartenberg abgeschlossen hat. „Als sozialer und empathischer Mensch war es mir wichtig, einen aktiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.“ Bereits während ihrer Ausbildung arbeitete Monika Lettner als Stützkraft im Seniorium Grein und sammelte wertvolle praktische Erfahrungen im Pflegealltag. Mit viel Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Herzlichkeit unterstützte sie sowohl das Team als auch die Bewohner.

„Geschätztes Mitglied im Pflegeteam“

„Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ist Monika heute ein geschätztes Mitglied in unserem Pflegeteam und genießt großes Vertrauen bei den Bewohnern“, betonen Heimleiter Georg Gebetsberger und Pflegedienstleiterin Marlene Hirtenlehner. „Besonders ihr Einsatz und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, finden große Anerkennung. Mittlerweile ist sie aufgrund ihres Engagements auch maßgeblich in die Begleitung von Praktikanten eingebunden. Sie unterstützt diese mit Geduld und Fachwissen bei ihren ersten Schritten in der Pflege.“

„Die berufliche Entwicklung von Monika Lettner zeigt, wie erfüllend der Weg in der Pflege sein kann. Sie soll Interessierten Mut machen, sich ebenfalls für die Ausbildung in der Pflegeassistenz zu entscheiden und einen Beruf zu ergreifen, der Menschlichkeit, Sinn und Zukunft in sich vereint“, wirbt Sozialhilfeverband-Obmann Werner Kreisl.

Die einjährige Pflegeassistenz-Ausbildung wird in hybrider Form durchgeführt und vereint Präsenzunterricht, Online-Unterricht sowie strukturiertes Selbststudium. Der Unterricht findet an fünf Tagen in der Woche statt, wobei ein größerer Teil davon bequem von zuhause aus absolviert werden kann. Dem wichtigen Austausch und sozialen Kontakt mit Kollegen wird an den Präsenztagen besonderes Augenmerk geschenkt.

Mehr Infos: https://www.altenbetreuungsschule.at/bildungsangebot/ausbildungen/pflegeassistenz


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