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Allerheiligener wurde für seine Studienleistungen vom Bundespräsidenten geehrt

Jennifer Wiesmüller, 07.04.2026 15:00

ALLERHEILIGEN. Die Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae gilt als die höchstmögliche und bedeutendste Auszeichnung für Studienleistungen in Österreich. Die Voraussetzung: Von der Oberstufe bis zum Ende des Studiums dürfen nur „Sehr gut“-Bewertungen vorliegen. Der gebürtige Allerheligener Samuel Hörmann hat das geschafft und wurde vom Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen persönlich geehrt.

  1 / 3   Samuel Hörmann aus Arbing erhielt die Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae. (Foto: TU Graz/Helmut Lunghammer)

„Ich fühle mich enorm geehrt, die Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae erhalten zu haben“, betont Samuel Hörmann. „Besonders die persönlichen Zusprüche durch unseren Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, durch den Rektor der TU Graz, Horst Bischof, und durch den steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek werden noch länger nachklingen.“ Hörmann wurde im Jahr 1995 in Freistadt geboren. Er wuchs in Allerheiligen auf und lebte später auch in Perg und Aisthofen bevor es ihn in die Steiermark zog. Der gebürtige Allerheiligener absolvierte die HTL in Steyr im Fachbereich Mechatronik mit Ausbildungsschwerpunkt Präzisionstechnik mit Auszeichnung. Danach widmete er sich dem Studium der Physik an der Technischen Universität (TU) Graz. Hörmanns besondere Faszination liegt auf der Photonik – der Kombination von Physik und Technik.

Entwicklung eines Biosensors für Krankheitsdiagnostik

Bei seiner Masterarbeit im Fach Technische Physik kam Hörmann erstmals mit seinem heutigen Arbeitgeber AMS-OSRAM in Kontakt. Die Zusammenarbeit setzte sich bei seiner Dissertationsarbeit im Fach Elektrotechnik mit dem Titel „Waveguide-Design für integrierte photonische Sensoren“ fort, die er im Rahmen eines gemeinsamen Projekts des Unternehmens mit der TU Graz verfasste. „Es war eine einzigartige Chance, meine Leidenschaft für High-Tech in der Entwicklung eines Biosensors anzuwenden, der die Detektion von Krankheiten revolutionieren könnte“, betont Samuel Hörmann, dem die Begeisterung für Technik von seinem Vater und Bruder vermittelt wurde.

Verbundenheit zur Heimat im Mühlviertel

„Obwohl ich seit meinem Studienbeginn vor über zehn Jahren in Graz wohnhaft bin, fließt das Kernöl noch nicht zur Gänze durch meine Adern und ich erinnere mich gerne an die Heimat im Mühlviertel“, so Hörmann. „Da ich im Laufe meiner Kindheit als Wohnorte Allerheiligen, Perg und später Aisthofen hatte, gibt es überall vertraute Stellen und Bekanntschaften. Auch im Taekwondo-Verein in Tragwein verbrachte ich viel meiner Freizeit.“


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