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Alarmstufe-drei-Übung bei der Firma Greisinger in Münzbach mit rund 230 Beteiligten

Jennifer Wiesmüller, 13.04.2026 16:35

MÜNZBACH. Bei der Firma Greisinger in Münzbach fand eine groß angelegte Alarmstufe-drei-Übung statt. Insgesamt nahmen 18 Feuerwehren mit 27 Einsatzfahrzeugen sowie die Einsatzführungsunterstützung daran teil. Zusätzlich standen zwei Fahrzeuge des Roten Kreuzes Perg mit Besatzung im Übungseinsatz. Auch die Drohne der Feuerwehr Haid unterstützte die Einsatzleitung bei der Lageerkundung aus der Luft.

Großübung mit Alarmstufe drei bei der Firma Greisinger in Münzbach. (Foto: FF Münzbach)
  1 / 15   Großübung mit Alarmstufe drei bei der Firma Greisinger in Münzbach. (Foto: FF Münzbach)

Für die Firma Greisinger besteht ein eigener Sonderalarmplan, nach dem auch bei dieser Übung alarmiert wurde. Entsprechend waren die Feuerwehren Münzbach, Obernstraß, Perg, St. Thomas am Blasenstein, Windhaag bei Perg, Arbing, Klam, Pabneukirchen, Baumgartenberg, Pergkirchen, Grein, Naarn, Allerheiligen, Holzleiten, Rechberg, Bad Kreuzen und Amstetten eingebunden.

Alarmstufe 3 wurde simuliert

Als Übungsszenario wurde zunächst ein einfacher Brandmeldealarm angenommen. Bereits während der Anfahrt der örtlichen Feuerwehren zum Firmengebäude schlugen mehrere Brandmelder an, wodurch umgehend Alarmstufe zwei ausgelöst wurde. Bei der anschließenden Lageerkundung durch den Einsatzleiter simulierte man, dass bereits Teile des Gebäudes in Brand standen, weshalb unmittelbar Alarmstufe drei nachalarmiert wurde.

Seitens der anwesenden Betriebsangehörigen wurde der Einsatzleitung zudem mitgeteilt, dass sich noch vier Personen im Gebäude befinden und als vermisst gelten.

Zwölf Atemschutztrupps im Übungseinsatz

Diese Information führte zur umgehenden Intensivierung der Suchmaßnahmen sowie zu mehreren Innenangriffen unter schwerem Atemschutz. Insgesamt standen dafür zwölf Atemschutztrupps (inklusive Reserve) im Übungseinsatz, weshalb auch ein eigener Atemschutzsammelplatz eingerichtet wurde.

Zahlreiche Tanklösch- und Pumpenfahrzeuge wurden eingesetzt, um eine durchgehende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Diese erfolgte über Löschwasserbehälter sowie das umliegende Hydrantennetz und war insbesondere für die drei eingesetzten Teleskopmastbühnen sowie für die umfangreichen Außen- und Innenangriffe erforderlich.

Erste-Hilfe-Maßnahmen durch das Rote Kreuz

Die vermissten sowie teils schwer verletzten Personen konnten von den Atemschutztrupps rasch aufgefunden und dem Roten Kreuz zur Erstversorgung übergeben werden. Zusätzlich wurde angenommen, dass sich eine Atemschutzträgerin während der Löscharbeiten verletzte. Die Einsatzkräfte hatten die Aufgabe, die verletzte Kameradin mithilfe der Teleskopmastbühne aus einem der oberen Stockwerke des Firmengebäudes zu retten.

Münzbacher Landesstraße während der Übung gesperrt

Während der gesamten Übung war die Münzbacher Landesstraße entlang des Firmengeländes gesperrt, eine entsprechende Umleitung wurde eingerichtet. Lotsen sorgten für eine geregelte Verkehrsführung im Umleitungsbereich.

Die Feuerwehr dankt der Geschäftsleitung der Firma Greisinger für die Möglichkeit, ihr Firmenobjekt in dieser Form beüben zu dürfen. Ebenso bedankt man sich für die Verpflegung aller insgesamt 230 Übungsbeteiligten im Anschluss an die Übung.


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