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LANGENSTEIN. Die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Gusen von 1945 bis heute beleuchtet ein Themenrundgang am Samstag, 20. Juni.

Erinnerungsort Gusen: wechselhafte Geschichte (Foto: Mauthausen Memorial)
Erinnerungsort Gusen: wechselhafte Geschichte (Foto: Mauthausen Memorial)

In diesem Rundgang wird der wechselhaften Geschichte des Erinnerungsortes Gusen von 1945 bis zur Gegenwart nachgegangen. Im Unterschied zum ehemaligen KZ Mauthausen, seit 1949 eine staatliche Gedenkstätte, ist die Erinnerung an das ehemalige KZ Gusen (dazu zählt auch die Errichtung des Memorials Gusen) bis Ende der 1990-er Jahre ausschließlich ausländischen wie inländischen privaten Initiativen zu verdanken.

Während sich Mauthausen ab den 1970er Jahren zu einem zentralen Ort der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Österreich entwickelte, war Gusen im öffentlichen Bewusstsein in Österreich bis vor wenigen Jahren inexistent.

Als Referen wird Bertrand Perz, Historiker an der Universität Wien und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, erwartet. Treffpunkt ist um 10 Uhr die KZ-Gedenkstätte Gusen, Memorial de Gusen, Georgestraße 7, 4222 Langenstein.

Die Geschichte der KZ-Gedenkstätte Gusen von 1945 bis jetzt 20.06.2026, 10 bis 13 Uhr

Anmeldung unbedingt erforderlich unter:education@mauthausen-memorial.org07238/2269-10

Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl!Die Teilnahme ist kostenlos.Empfohlen wird dem Wetter entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk.


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