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SCHWERTBERG. Mit dem Glöckner von Notre Dame gelang dem Kulturverein Aiserbühne im diesjährigen Theaterjahr ein Meilenstein im kulturellen Mühlviertel. Mit dem ausdrucksstarken Bühnenbild von Gerti und Gerhard Mayböck wurde die tragische Liebesgeschichte dreier Menschen von Paris gegen Ende des 15. Jahrhunderts erzählt. Und so in die vollen Besucherreihen in kurzweiliger, spannender Art und Weise getragen. Und am Ende waren sich alle einig. Es war Theaterkunst vom Feinsten. 

  1 / 16   Die grandiose Gracia Pfeiffer als Jean Frollo (links) äffelt über Quasimodo (Ernst Peitl) im Beisein von La Esmeralda (gespielt von Ell Götzl/rechts). (Bildrechte: piedie)

Der Inhalt diese Tragödie ist bekannt. Quaismodo ist taub, buckelig und wegen seines Aussehens kein Freund der Pariser. So lebt er zurückgezogen im Glockenturm der Kathedrale Notre-Dame. Unter der Obhut seines Ziehvaters und Priesters Claude Frollo (gespielt von Markus Achhorner). Es ist ein Feiertag, an dem Quasimodo in Paris vom spöttischen Volk zum Narrenpapst gewählt und anschließend gedemütigt wird. Ausgerechnet die Straßentänzerin La Esmeralda reicht ihm Wasser, wodurch sich der Bucklige in sie verliebt. Was den weiteren Verlauf wahrlich noch kompliziert.

Melanie Glinsner hat die Geschichte perfekt umgesetzt und vermittelt dabei dem Besucher Werte wie Freiheit, Gleichnis und Akzeptanz. In dem legendären Theaterstück ist die überzogene, zynische Lebensfreude des Pariser Volkes spürbar. Der Hang zum Schönen mit seinem Schein, der unausweichlich in den Tod führt. Und der späten Einsicht, die der düstere Priester Frollo mit den Worten „Zum Teufel mit den Gebeten!“  zum Himmel schreit. Das begeisterte Publikum nimmt diese außergewöhnliche Inszenierung an und quittiert mit Standing Ovations. 

Die Rest-Vorführungen auf der Aiserbühne Schwertberg sind:

Sa, 20.6.2026 (ab 20:30 Uhr),

Do - Sa, 25.-27.6.2026 (jeweils ab 20:30 Uhr)

 


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