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PERG. Im Rahmen der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ wird das Recht auf ein gewaltfreies Leben eingefordert – auch im Bezirk Perg.

Wirtshausgespräch zum Thema Frauenvolksbegehren 2.0
Wirtshausgespräch zum Thema Frauenvolksbegehren 2.0

So setzt das Team der Frauenberatung Perg am Freitag, 24. November, von 14 bis 16 Uhr, mit der Fahnenhissung vor dem Stadtamt Perg ein Zeichen für ein gewaltfreies Leben. Heuer gibt es dazu einen Infostand mit Informationen zum Thema und das Angebot zu Gesprächen bei Tee und Keksen.

Feministische Zukunft ist menschliche Zukunft

Beim kürzlich stattgefundenen, ersten Wirtshausgespräch der Frauenberatung kam es zu angeregten Gesprächen mit Lena Jäger, Projektleiterin des Frauenvolksbegehrens 2018. „Beim letzten Frauenvolksbegehren 1997 wurde das zweite Karenzjahr für Alleinerzieherinnen und das Recht auf Teilzeitarbeit erreicht. Es geht heute um das Recht auf Selbstbestimmung - auch für Männer. Ich bin da bei Johanna Dohnal: Eine feministische Zukunft ist keine weibliche Zukunft sondern eine menschliche Zukunft“, sagt Jäger. Nach zwanzig Jahren brennen Themen wie Kinderbetreuung, Arbeitsmarktpolitik, Unterhaltsvorschuss und Gewalt gegen Frauen unter den Nägeln.

Schockierende Zahlen

„Pro Monat sterben in Österreich zwei Frauen an den Folgen häuslicher Gewalt. Es gibt Handlungsbedarf, deshalb braucht es viele Unterstützer für das neue Frauenvolksbegehren“, weist Jäger auf den Zeitraum für Unterstützungserklärungen zwischen 12. Februar und 12. März hin. Weitere Infos auf frauenvolksbegehren.at


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