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PERG. Licht und Schatten gab es am Wochenende bei der Doppelrunde in der Austrian Volley League für die SG Prinz Brunnenbau Volleys.
 
 

Gegen die mit US-Neuzugängen verstärkte SG Melk gab es am Samstag nichts zu holen. Umso größer war am Sonntag die Freude über den unerwarteten Auswärtssieg bei Tabellenführer SVS Post in Wien. Foto: PBV

Am Samstag erwarteten die Perger Volley Girls im Rückspiel das Team der SG Melk in der Donauwell Arena. Im Hinspiel, dem ersten Spiel in der 1. Bundesliga, konnten die Prinzessinnen noch mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg überraschen, im Rückspiel gelang den Niederösterreicherinnen aber die Revanche. Melk reagierte nach 13 Niederlagen in der Meisterschaft und verpflichtete in der Winterpause zwei Legionärinnen aus den USA. Beide Teams starteten voll motiviert in den ersten Satz und bis zur zweiten technischen Auszeit konnte sich keines absetzen. Dann jedoch nutzten die Gäste eine kurze Schwächephase im Angriff der Prinzessinnen und entschieden den ersten Satz denkbar knapp mit 25:23 für sich. Ähnlich verlief auch der zweite Satz. Einmal mehr nutzten die Melkerinnen die Schlussphase, um mit starken Verteidigungen die Prinzessinnen aus dem Konzept zu bringen, und so konnten die Niederösterreicherinnen erneut über den Satzgewinn von 25:21 jubeln.

Aufbäumen im dritten Satz

Doch die Pergerinnen wollten die mehr als 150 Fans in der Halle nicht enttäuschen und gaben im dritten Satz so richtig Konter. Mit mehr Risiko beim Service und starken Angriffen zwangen die Pergerinnen die Gäste zu immer mehr Eigenfehlern. Und nach 27 Minuten konnten sie den dritten Satz zur Freude der Fans in der Halle mit 25:22 für sich entscheiden. Im vierten Satz bekam das Publikum einen spannenden Schlagabtausch beider Teams zu sehen. Die Mannschaften zeigten mit spektakulären Verteidigungsralleys und wuchtigen Angriffen tolles Power-Volleyball. Doch erneut zeigten die Prinzessinnen gerade in der Schlussphase Nerven und so feierte das Teams aus Melk seinen ersten Saisonerfolg und gewann dieses Spiel mit 3:1.

Unverhofft kommt oft

Tags darauf reisten die PBV Girls von SG Prinz Brunnenbau Volleys zum Serienmeister SG SVS Post nach Wien. Die Erwartungen waren nach der 1:3-Niederlage am Vortag eher gedämpft. Bereits beim Heimspiel Anfang Oktober zeigten die PBV-Girls, dass sie durchaus zu überraschen

wissen. Und das sollte auch an diesem Sonntag passieren. Mit einer großartigen mannschaftlichen Leistung gelang den Prinzessinnen, was in dieser Saison erst Salzburg geschafft hatte. Nach fast zweieinhalb Stunden Spielzeit jubelten die Spielerinnen von Coach Eva Brodyova über einen 3:2-Auswärtserfolg in der Bundeshauptstadt. Mit diesen unerwarteten, aber enorm wichtigen zwei Punkten schoben sich die PBV-Girls auf Rang acht in der Tabelle vor.

Heimspiel gegen Graz

Das nächste Heimspiel findet bereits am Samstag, 23. Jänner, statt. Da erwarten die Prinzessinnen um 19 Uhr das steirische Team von UVC Holding Graz in der Donauwell Arena.

Aktueller Tabellenstand in der Austrian Volley League Women

1 SG SVS Post

2 ASKÖ Linz/Steg

3 ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt

4 PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

5 TI-panoramabau-Volley    

6 UVC Holding Graz

7 VC Tirol

8 SG Prinz Brunnenbau Volleys

9 SG Eisenerz/ Trofaiach

10 TSV Sparkasse Hartberg

11 SG Melk


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