ASKÖ Perg lässt mit visionärem Konzept für Sport- und Bewegungspark in der Bezirksstadt aufhorchen
PERG. Die letzte Sitzung im Jahr 2018 nutzten ASKÖ-Funktionäre, um im Gemeinderat erstmals ein visionäres Konzept für einen Sport- und Bewegungspark in der Bezirksstadt zu präsentieren.

Die Standortsuche für die geplante Errichtung eines Kunstrasenfeldes für Fußballer im Bezirk Perg – Fördermittel stehen dafür im Jahr 2020 bereit – war Anlass, auch Überlegungen anderer Sektionen miteinzubeziehen.
Auf Vorgespräche folgte Masterplan
Nach vielen Vorgesprächen wurden schließlich die „X Architekten“ damit beauftragt, einen Masterplan zu erstellen. Dieser zeigt die Möglichkeiten für einen zentralen, sowie zahlreiche Sportarten umfassenden Sport- und Bewegungspark für die Stadt Perg auf. Das bestehende ASKÖ-Areal in der Greiner Straße könnte demzufolge, zusätzlich zum Kunstrasen, um eine Stockhalle, Mehrzweckhallen, Freiluft-Flächen für verschiedenste Sportarten und einen Gastronomiebereich erweitert werden. Da Grundeigentümer der Idee weitgehend positiv gegenüberstehen, könnte sich der Perger Sportpark in einer möglichen Endausbaustufe über eine Fläche von 118.780 Quadratmetern erstrecken.
Weit mehr als nur Sportpark
Auch für Kunst und Kultur ist auf dem weitläufigen, parkähnlich ausgerichteten Gelände Platz einberaumt – nicht nur Perger Sportvereine könnten somit eine neue Heimat in attraktivem Umfeld finden. „Eine zentrale Sport- und Freizeitanlage schafft zusätzlichen Bewegungs- und Erholungsraum. Mit weiteren Bereichen wie Kunst und Kultur wird eine breite Bevölkerungsschicht angesprochen. Die Anlage ist nicht für die ASKÖ, sondern für die gesamte Bevölkerung gedacht“, erklärt Obmann Franz Aumayer.
Modulare Bauweise
Ob der großen Dimension des nicht nur für die Stadt Perg, sondern auch für die ganze Region zukunftsweisenden Vorhabens, gilt eine schrittweise Errichtung ab 2020 als Ziel. Das Projektteam unter der Leitung von Aumayrs Vorgänger Karl Ebenhofer hat dabei auch die Hochwasserschutzvorgaben auf dem Areal im Blick. Bürgermeister Toni Froschauer beauftragte noch in der Sitzung den Raumordnungsausschuss sowie jenen für Sport und Kultur damit, im ersten Halbjahr 2019 die Rahmenbedingungen zu prüfen und Grundlagen zu schaffen.
Schulterschluss zwischen den Perger Vereinen nötig
Zu den grundlegenden Voraussetzungen für das Gelingen zählt auf jeden Fall ein Schulterschluss zwischen den Perger Sportvereinen. Was die Ebene Fußball betrifft, wird die Diskussion um einen möglichen „FC Perg“ somit in eine neue Runde gehen.


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