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PS-Krimi im Hartbergland: Simon Wagner schnappt Konkurrenten dank einer Zehntelsekunde den Sieg weg

Markus Hochgatterer, 31.05.2022 08:23

MAUTHAUSEN/HARTBERG. Der packende Zweikampf um den Staatsmeistertitel, der schon seit Saisonbeginn zwischen Titelverteidiger Simon Wagner aus Mauthausen (Skoda Fabia Rally2) und seinem Salzburger Herausforderer Hermann Neubauer (Ford Fiesta Rally2) tobt, fand in der Oststeiermark zur Freude der Rallye-Fans eine furiose, ja sogar einzigartige Fortsetzung.

Nach dem Hattrick steht als nächster Lauf die Rallye St. Veit im Rallye-Kalender. Der vierte Staatsmeisterschaftslauf geht am 17. und 18. Juni über die Bühne und findet wiederum in der Heimat von Wagners Beifahrer Gerald Winter, in Kärnten statt. (Foto: www.bu2media.com)

Auf der letzten von insgesamt 13 zu absolvierenden Sonderprüfungen der Hartbergerland Rallye verwandelten Simon Wagner und Gerald Winter einen Rückstand von 0,1 (!) Sekunden auf Hermann Neubauer in den dritten von drei möglichen Siegen in der heurigen Rallye Staatsmeisterschaft und sicherten sich mit dem extra Punkt für die schnellste Zeit auf der Powerstage erneut eine makellose Punkteausbeute im Kampf um den Staatsmeistertitel. Am Ende trennten die zwei heimischen Ausnahmepiloten also nach insgesamt 130 Sonderprüfungskilometern eine einzige Zehntelsekunde. Dementsprechend erleichtert und glücklich zeigte sich Sieger Wagner: „Das war eine knappe Geschichte, die mich sehr, sehr glücklich macht. Das gibt es fast nirgends, dass ein ganzes Wochenende praktisch auf Zehntelsekunden gefahren wird.“

Auch Julian Wagner überzeugte mit Top-Leistung

Mit seinem dritten Saisonsieg (2WD) kam auch Simons Bruder Julian Wagner seinen erklärten Zielen, den Staatsmeistertiteln sowohl in der 2WD-Wertung als auch bei den Junioren, einen großen Schritt näher.


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