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Katsdorfer Extremsportler meisterte den „Istria 100 by UTMB“ in Kroatien

Jennifer Wiesmüller, 17.04.2026 08:03

KATSDORF. Extremsportler Lukas Landl (30) aus Katsdorf stellte sich einer außergewöhnlichen sportlichen Herausforderung: Er meisterte den „Istria 100 by UTMB“ in Kroatien.

  1 / 3   Nach 169 Kilometern und rund 7.000 Höhenmetern – sowie zwei vollen Nächten ohne Schlaf – erreichte Lukas Landl das Ziel in Umag an der Westküste. (Foto: Sportograf.com)

Der „Istria 100 by UTMB“ ist ein internationaler Ultratrail-Lauf und Teil der renommierten UTMB World Series. „Der Istria 100 gilt als der härteste Ultra-Trail des Landes und ist zugleich die längste Distanz dieser Serie“, erzählt Lukas Landl.

Der Start erfolgte am Freitagabend, 10. April, in Labin an der Ostküste. Von dort führte die Strecke über technisch anspruchsvolle Trails durch das Učka-Gebirge und das istrische Hinterland – quer über die gesamte Halbinsel.

Nach 169 Kilometern und rund 7.000 Höhenmetern – sowie zwei vollen Nächten ohne Schlaf – erreichte Landl schließlich am Sonntagmorgen, 12. April, zum Sonnenaufgang das Ziel in Umag an der Westküste.

„Sieg über die eigenen mentalen Grenzen“

„Der Zieleinlauf im Morgenlicht an der Adria war für mich weit mehr als nur eine sportliche Leistung: Er bedeutete einen entscheidenden Sieg über die eigenen mentalen Grenzen“, betont Lukas Landl. „Dieses Finish hat mich auf ein neues mentales Level gehoben und mir eindrucksvoll gezeigt, was durch Willenskraft möglich ist. In der Gesamtwertung konnte ich mich dabei im soliden Mittelfeld platzieren.“

Faszination für das Extreme

Die Leidenschaft für extreme Herausforderungen begleitet den Katsdorfer schon lange: Früher als Bergsteiger auf Gipfeln wie dem Mont Blanc, dem Großglockner oder dem Gran Paradiso – heute als Ultra-Trailrunner. Nach erfolgreichen Teilnahmen an Bewerben wie dem „Mozart Ultra by UTMB“ in Salzburg, dem Donautrail in Linz sowie weiteren Ultrastrecken stellt der Lauf in Kroatien seinen bisherigen Höhepunkt dar.

Der Johannesweg als Trainingsstrecke

„Ein besonderer Kraftort ist für mich der Johannesweg im Mühlviertel, den ich in den vergangenen Jahren immer wieder als Trainingsstrecke absolviert habe“, so Landl. „Heuer steht für mich ein besonderes Ziel an: die zehnte Absolvierung dieses Weges.“

Die neu gewonnene mentale Stärke bilde die Basis für seine nächsten Ziele. Mit dem „Backyard Ultra Frankenmarkt“ am 20. Juni steht bereits die nächste große Herausforderung bevor. „Darüber hinaus plane ich weitere spannende Projekte und sportliche Grenzerfahrungen“, so der Katsdorfer.


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