Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Leserartikel Margarete Frühwirth, 17.03.2015 15:00

BEZIRK PERG/OÖ. Niedrige Einstiegsgehälter, lange Ausbildungszeiten und prekäre Dienstverhältnisse zum Berufseinstieg machen es jungen Menschen schwer, sich eine eigene Wohnung ermöglichen zu können.

SPÖ-Funktionäre setzen sich beim Thema Junges Wohnen generationsübergreifend für eine Lösung nach Maß ein. Foto:maf
Besonders deshalb, weil die Mieten in den vergangenen Jahren jeweils deutlich stärker als die allgemeine Teuerung angestiegen sind. So gab es laut dem Immobilienpreisspiegel 2014 der Wirtschaftskammer im Bezirk Perg Mietpreissteigerungen von mehr als fünf Prozent. Dass Junges Wohnen in Oberösterreich leistbar sein kann, beweist das in der Stadt Steyr bereits erprobte 5x5 Modell. Dort werden Startwohnungen für Junge in den ersten Jahren gefördert, damit diese nur 5 Euro/m² Miete inklusive Betriebskosten bezahlen müssen. Nach Auslaufen des Förderzeitraums hat sich bei einigen Jungen auch das Gehalt bereits etwas verbessert und sie können die Wohnungen zum regulären Mietzins ohne Förderung weiter bewohnen. „Mit dem 5x5-Modell kann Junges Wohnen sofort und wirksam leistbar gemacht werden. Verfügbare Leerstände können genutzt werden, zu teure Wohnungen - etwa aufgrund von Annuitätenbelastungen - können wieder für Mieter attraktiver werden“, sind sich die Perger SPÖ-Funktionäre einig. „Wir wollen mit einer Unterschriftenliste dem Projekt Nachdruck verleihen. Das Modell könnte sofort umgesetzt werden“, sagt SPÖ-Landtagsklubvorsitzender Christian Makor. Detaillierte Infos online auf www.jungeswohnen.rocks   ECKDATEN 5x5Eine fixe Miete von 5 Euro/m² brutto inkl. Betriebskosten (ohne Heizung)Für einen Zeitraum bis zu 5 JahrenEinmalige Inanspruchnahme möglichFür Junge zwischen 18 und 30 JahrenFörderung für maximal 60 m² plus weitere 10 m² pro zusätzlicher Person5x5 Wohnung muss Hauptwohnsitz sein  

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden