Tagung der Leader-Obleute
PERG/STRUDENGAU. Kürzlich fand die alljährlich in einer anderen Region stattfindende Leader-Obleute und Leader-Geschäftsführer Tagung mit Landesrat Max Hiegelsberger in der Leaderregion Perg-Strudengau statt.

„Hausherr“ Obmann und Bürgermeister Nikolaus Prinz begrüßte rund 50 Leader-Regionalentwickler aus ganz Oberösterreich zur Tagung auf der Speckalm in Bad Kreuzen. Neben aktuellen Neuigkeiten von der Leader Verantwortliche Landesstelle (LVL) berichteten die Leader-Obleute dem Landesrat über den Umsetzungsstand der jeweiligen Lokalen Entwicklungsstrategie 2014–2020. Am Nachmittag ging es mit dem Doppeldeckerbus von Hans Kernecker zur Clam-Arena, zum Herrinnenhaus im Keltendorf Mitterkirchen und zum Radlerbauernhof und Produzent des Jahres Andreas Moser in Mitterkirchen.
Vielseitige Projekte
Beim diesjährigen Leader-Obleutetreffen auf der Speckalm der Familie Gaßner in Bad-Kreuzen standen einmal mehr die vielseitigen Projekte zur Belebung der Regionen Oberösterreichs im Mittelpunkt. LeaderProjekte kommen in Oberösterreich vorrangig aus den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft und Kultur und wurden bisher überwiegend von Vereinen, Gemeinden und Personengemeinschaften eingereicht. „In unseren 20 oberösterreichischen Leader-Regionen hat sich dieses EU kofinanzierte Regionalförderprogramm zu einem Selbstverständnis entwickelt, dass die Wertschöpfung steigert, natürliche Ressourcen und unser kulturelles Erbe festigt und weiterentwickelt und die Strukturen des ländlichen Raums fördert. Die Leader-Regionen versammeln hunderte Ehrenamtliche in Vorständen und Projektauswahlgremien. Mit diesem Engagement machen wir unser Land und unseren ländlichen Raum gemeinsam zu einem Land der Möglichkeiten“, so Landesrat Max Hiegelsberger.
Die Bilanz zeigt, dass Leader in der aktuellen Periode 2014-2020 seinen Erfolg fortsetzt. „427 beantragte Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von 30,7 Mio. Euro und einem Anteil an Leader-Förderung von 18,5 Mio. zeigen, dass wir in Oberösterreich auf einem sehr guten Weg sind“, so der zuständige Referatsleiter der Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Wolfgang Löberbauer.
Auch Kleinprojekte werden gefördert
Auch die neu eingeführte Fördermöglichkeit für Kleinprojekt hat sich bereits etabliert. Bis zu einem Projektvolumen von 5.700 Euro gibt es ein vereinfachtes Verwaltungsverfahren. „Diese Kleinprojekte machen Leader lebendig und für die Bevölkerung greifbar. 113 Kleinprojekte sind derzeit in Oberösterreich in Umsetzung, die unbürokratisch maximalen Nutzen in den Regionen stiften können.“ so Landesrat Hiegelsberger. Die gute Annahme der Fördermöglichkeit, mit der auch innovative Projekte im ländlichen Raum umgesetzt werden können erklärt sich Hiegelsberger mit der Umsetzung des One-Stop-Shop-Prinzips, der guten Zusammenarbeit zwischen den Regionen und der Landesstelle, die inhaltliche Entscheidung durch Projektauswahlgremien in den Regionen sowie der landesweiten Vergleichbarkeit der Vorgaben.


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