„Das gemeinsame Rudern hört noch lange nicht auf“
PERG. Seit heute sind die Corona-Maßnahmen etwas gelockert. Ausgewählte Geschäfte haben mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen wieder geöffnet. Tips hat mit Wirtschaftskammer-Bezirksobmann Wolfgang Wimmer über die wirtschaftliche Lage gesprochen.

„Heute, am 14. April, ist das langsame Hochfahren der Wirtschaft gestartet. Kein leichtes Unterfangen, wenn man das eingeschränkte Ausgehverbot beachtet. Die Kundenfrequenz wird noch nicht so hoch sein wie gewohnt, die Fixkosten müssen aber trotzdem gestemmt werden. Deshalb könnte hier auch eine Mischform aus Geschäftsöffnung und dem tollen angelaufenen Lieferservice-Angebot von Nutzen sein“, betont Wimmer.
„Krise kostet uns allen viel Geld“
Auch spricht er über die Notwendigkeit vom regionalen Einkauf für die Wirtschaft und im Umkehrschluss für die Bevölkerung. „Entscheidend wird sein, ob wir aus der Krise gelernt haben. Lassen wir die Kaufkraft bei unseren Unternehmen. Wir müssen bedenken, dass die Krise dem Staat und daher uns allen viel Geld kosten wird. Wir können es uns nicht leisten, Produkte und damit Steuern ins Ausland abzugeben. Das fehlt uns dann doppelt. Deshalb müssen wir uns noch mehr für eine wertschätzende Regionalität entscheiden. Das ist auch der der Garant für die Sicherheit der Arbeitsplätze“, so der Wirtschaftskammer-Bezirksobmann.
Regionale Unternehmen Vertrauen schenken
Wir haben in den vergangenen Wochen in der Corona-Krise viel richtig gemacht, wie etwa die Kurzarbeit oder die Notstandshilfe etc.. Viele dieser Maßnahmen greifen erst später. Daher mein dringender Appell: Wir müssen jetzt erst recht die in Österreich ansässigen Unternehmer helfen und ihnen unser ganzes Vertrauen schenken. Kaufen wir alle in Österreich ein!“, so Wimmer abschließend.


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