"Trotz Corona-Krise vieles erreicht": Rieds Bürgermeister Christian Tauschek zieht nach seinem ersten halben Jahr im Amt positive Zwischenbilanz
RIED/RIEDMARK. Am 28. September übernahm Christian Tauschek das Bürgermeisteramt seines Vorgängers Ernst Rabl, der sich nach 25 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedete.

„Ich habe mich vom ersten Tag an auf diese Aufgabe gefreut, denn die Arbeit für die Riederinnen und Rieder erfüllt mich mit Leidenschaft, und daher übe ich dieses Amt mit vollem Einsatz und voller Freude aus“, sagt Tauschek. Nach dem ersten halben Jahr im Amt hat sich bereits einiges getan. „Wir haben in vielen Bereichen Projekte in Angriff genommen und umgesetzt, wie etwa die Freizeitwiese im Ortsteil Zeinersdorf, wo ein naturnaher Spiel- und Abenteuerplatz entsteht.“ Wichtig waren für den neuen Bürgermeister Maßnahmen zur Verkehrssicherheit. „Ich möchte mich hier auch bei meinen Bauhof-Mitarbeitern herzlich für ihren Einsatz bedanken. Gemeinsam haben wir einiges in diesem Bereich umgesetzt. Etwa die Neuausrichtung von Verkehrsspiegeln oder die Errichtung von Mehrzweckstreifen. Die Sicherheit der Fußgänger wird mit Gehsteigen in Grünau oder Danndorf gerade gewährleistet“.
Umstellung auf LED-Beleuchtung als Maßnahme für den Klimaschutz
Eine wichtige Klimaschutzmaßnahme ist die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. „Wir liegen hier gut im Zeitplan und werden die Umstellung der Straßenbeleuchtung demnächst finalisiert haben“. Ein großes Projekt war die erste Bauetappe der Sanierung der Straße von Anzendorf Richtung Gasthaus Kreuzmühle. „Ich bin froh, dass wir dieses Projekt so schnell umsetzen konnten. Die baufällige Straße war vielen ein Dorn im Auge“, sagt Tauschek und verweist auf die Ergebnisse der von der SPÖ durchgeführten Gemeindeumfrage.
Kindergartenneubau und Schulsanierung: Gemeindewachstum erfordert Nachziehen bei Betreungs- und Bildungseinrichtungen
Der Aus- bzw. Neubau des Kindergartens und die Sanierung der Volksschule sind aktuell auf dem Plan. „Wir sind beim Kindergartenneubau in guten Gesprächen und wollen so bald als möglich in die Umsetzung gelangen,“ so der Bürgermeister. Aktuell wird geprüft, ob eine Realisierung eines Kindergartens im alten Pfarrhof in Ried möglich ist. Auch bei der dringenden Renovierung der Volksschule wird Druck gemacht, um die Finanzierung aufzustellen. „Wir müssen hier endlich dem Gemeindewachstum entsprechend erweitern und sanieren. Ich hoffe, dass wir auch dieses Projekt bald in Angriff nehmen können“, sagt Tauschek. Wichtig ist für den Rieder Bürgermeister auch der flächendeckende Ausbau des Breitbandes. „Wir bemühen uns intensiv, dass unser Ried endlich bei den Förderentscheidungen berücksichtigt wird. Eine leistungsfähige Internetanbindung muss für jeden Haushalt gewährleistet werden“, sagt Tauschek.
„Freue mich jeden Tag aufs Neue“
Für den neuen Bürgermeister war die Entscheidung für das Amt jedenfalls die Richtige: „Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich ins Gemeindeamt gehe und für die Rieder Bürgerinnen und Bürger arbeiten kann. Dabei kann ich auf die Unterstützung der MitarbeiterInnen zählen, und dafür möchte ich auch herzlich Danke sagen.“


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