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SPÖ Perg will Wirtschaft im Bezirk Perg mit 1.000 Euro Konsum Gutschein stärken

Mag. Melanie Mai, 12.05.2021 17:09

BEZIRK PERG. Die SPÖ Bezirk Perg mit Vorsitzendem und Bürgermeister Erich Wahl fordert einen 1.000 Euro Konsum Gutschein, um den Unternehmern im Bezirk, unter die Arme zu greifen. 

SPÖ Vorsitzender und Landtagskandidat Erich Wahl ist sich sicher, dass die Corona-Krise bei den Menschen ein Umdenken in Sachen Konsumverhalten bewirkt hat. (Foto: SPÖ Bezirk Perg)

„Wenn wir es ernst meinen und die regionale Wirtschaft wieder in Schwung bringen wollen, dann brauchen wir Instrumente wie einen 1.000 Euro Gutschein, um den Konsum wieder anzukurbeln. Es brauche nun mutige, aber gut durchdachte und kluge Investitionen, die sich rechnen. Denn wie sollen unsere oberösterreichischen Betriebe mit Giganten wie Amazon konkurrieren, wenn sie geschwächt aus der Krise hervorgehen und die Online-Riesen sogar Rekord-Gewinne schreiben?“, so der SPÖ Spitzenkandidat im Mühlviertel Erich Wahl. Impulse wie ein Gutschein-Programm sind unumgänglich.

„Das Modell der SPÖ sieht vor, dass jeder unselbstständig Erwerbstätige, jeder Pensionist einen 1.000 Euro Konsum Gutschein zugestellt bekommen - unter Berücksichtigung einer Einkommensgrenze. Ausgenommen werden die 25 Prozent Besserverdiener. Der Gutschein ist bei oberösterreichischen Unternehmen, die bestimmte Kriterien im Sinne der Regionalität erfüllen, einlösbar. Was auf keinen Fall passieren darf ist, dass das ausgeschüttete Geld zu den Großkonzernen fließt“, so Wahl. Deshalb müssten die Gutscheine zweckgebunden für lokale und nachhaltige Güter sein. „Die Floristin, die Buchhandlung, der Bioladen und das Gasthaus im Ort sollen davon profitieren. Jene, die von der Wirtschaftskrise gebeutelt sind. Der Vorteil von Gutscheinen gegenüber der Ausgabe von Geld ist, dass Gutscheine nicht am Sparbuch landen, sondern dort ankommen, wo sie den größten Nutzen haben: In der oberösterreichischen Wirtschaft. Bei der Rettung von Banken im Zuge der Finanzkrise 2008 hat niemand davor zurückgeschreckt Milliarden in die Hand zu nehmen. Warum sollten wir dann jetzt zögerlich sein, wenn es darum geht unsere Wirtschaft zu schützen und Arbeitsplätze zu sichern?“, stellt Erich Wahl abschließend in den Raum.


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