Perger Arbeitsmarktservice verzeichnet niedrige Arbeitslosenquote und viele offene Stellen
BEZIRK PERG. Die Perger Arbeitslosenquote mit 2,8 Prozent liegt deutlich unter dem oberösterreichischen Durchschnitt von 4,4 Prozent. Österreichweit liegt diese sogar bei 6,7 Prozent. Auch die Arbeitskräftenachfrage zeigt weiter einen positiven Trend. Mit 909 offene Stellen verzeichnet das AMS Perg fast doppelt so viele wie im Juli 2020.

„Der Perger Arbeitsmarkt zeichnet sich nach wie vor durch eine beträchtliche Dynamik aus. Die Beschäftigung befindet sich auf hohem Niveau und die Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Branchen rückläufig. Einen Lichtblick gibt es bei der Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit. Denn diese hat gegenüber dem Vormonat um knapp 10 Prozent abgenommen. Der Stellenmarkt bleibt auch sehr dynamisch, die Nachfrage nach Personal und gleichzeitig die Besetzung der offenen Stellen befinden sich auf rekordverdächtigen Höchstständen“, sagt Christa Hochgatterer, Leiterin AMS Perg, über die aktuellen Arbeitsmarktzahlen.
Unter 25 Jahren wieder mit mehr Beschäftigung
Die Zahl der beim AMS Perg als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Juli 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 913 Personen (512 Frauen, 401 Männer) gesunken. Die Schulungsaktivitäten legen weiter zu, 338 Personen nutzen die unterschiedlichsten Schulungsangebote des AMS (+7 Prozent). Der Rückgang der Arbeitslosigkeit erfolgt in allen Altersgruppen, am stärksten jedoch bei den Jungen unter 25 Jahren (-39 Prozent). 479 Personen sind neu arbeitslos geworden, 438 Personen haben im letzten Monat wieder Arbeit gefunden. Trotz kleinen Erfolgen bleibt der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit eine große Herausforderung. Erfreulicherweise fanden 25 langzeitarbeitslose Personen im vergangenen Monat mithilfe der Eingliederungsbeihilfe des AMS wieder eine Beschäftigung.
Offene Jobs
Ende Juli erreichten die Stellenanzeigen beim AMS einen neuerlichen Höchststand. 909 Jobs waren beim AMS ausgeschrieben, 57 Prozent davon für Fachkräfte mit mindestens Lehrabschluss. 341 wurden neu gemeldet, 359 konnten besetzt werden. „Die Situation am Lehrstellenmarkt zeigt sich ziemlich identisch mit Juli 2019, also vor Corona. 35 Lehrstellensuchenden stehen noch 153 Ausbildungsplätze in vielen Branchen zur Verfügung“, wie Hochgatterer verrät.


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