Im Schwertberger Gemeinderat sind wichtige Verkehrsprojekte im Fokus
SCHWERTBERG. ÖVP-Bürgermeister Max Oberleitner bezieht nach der SPÖ-Straßensperre am Montag Stellung.

„Es ist unbestritten, dass der Verkehr auf der Aisttalstraße ständig zunimmt und die Anrainer der Aisttalstraße unter der starken Verkehrsbelastung leiden. Dafür habe ich als Bürgermeister vollstes Verständnis. Der Gemeinderat hat daher unter meiner Federführung auch mehrfach mit Resolutionen das Land OÖ auf diese Lage und die Ungleichstellung mit der B 123 (wo seit 2004 ein LKW-Fahrverbot für den Durchzugsverkehr besteht) aufmerksam gemacht und heuer im Frühjahr erwirkt, dass Straßenbaudirektor Günther Knötig dem Gemeinderat zusagte, im heurigen Herbst eine umfangreiche Verkehrsanalyse zu beauftragen, um die Verkehrsströme entlang der B 3 im gesamten Bezirk Perg mit all den neuralgischen Verkehrsknotenpunkten und Zubringern genauestens zu untersuchen“, so der Schwertberger Ortschef. Sobald die Ergebnisse dieser Studie vorliegen, werden weitere Verkehrskonzepte in Angriff genommen.
„Ich bin persönlich daher sehr enttäuscht, dass mir seitens der SPÖ Untätigkeit vorgeworfen wird“, betont Oberleitner. Fraktionsobmann Andreas Karlinger ergänzt: „Noch dazu wo das LKW-Fahrverbot auf der B 123 von der SPÖ initiiert wurde, das für Schwertberg bis heute Nachteile bringt, weil viele LKWs von der B 123 auf das Josefstal ausweichen.“
Verkehrs-Lösungen
Ausgerechnet dort, wo am Montag die Straßensperre stattfand, ist bereits die Detailplanung für einen über zwei Meter breiten Gehsteig (vom Eisenbahnübergang bis zum Hödlmayr-Areal) im Gange und die Grundinanspruchnahme mit den Eigentümern geklärt. Durchgängige Leistensteine am Fahrbahnrand, fixe Geschwindigkeitsanzeigetafeln und zwei Querungshilfen (Richtung Südring und ASKÖ-Sportplatz Zufahrt) sollen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich der Aisttalstraße senken helfen.


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