Bewuchspflege an der Naarn sichert Hochwasserschutz
PERG. An der Naarn in der Gemeinde Perg werden derzeit Bewuchspflegearbeiten durchgeführt. Treibholz, Geschiebeablagerungen und einzelne Bäume werden entfernt, um den 30-jährlichen Hochwasserabfluss weiterhin sicherzustellen.

Die aktuellen Arbeiten an der Naarn wurden insbesondere durch die Auswirkungen des Hochwassers im September 2024 erforderlich. Treibholz und Sedimentablagerungen hatten sich an mehreren Stellen angesammelt, wodurch der Abfluss des Flusses beeinträchtigt wurde.
Nachhaltiger Hochwasserschutz
„Um langfristig Sicherheit zu gewährleisten, war die Entfernung dieser Hindernisse unumgänglich. Die gezielte Pflege der Gewässerränder sorgt dafür, dass unsere Flüsse intakt bleiben und dennoch ein nachhaltiger Hochwasserschutz gewährleistet ist“, sagte Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) bei einem Lokalaugenschein, gemeinsam mit Daniela König (Direktorin der Direktion Umwelt- und Wasserwirtschaft beim Land OÖ) und Franz Gillinger (Leiter des Gewässerbezirkes Linz).
Ökologische Verbesserungen
Die Naarn ist auf einer Länge von rund zehn Kilometern zwischen Perg und der Donaumündung seit den 1960er-Jahren hart reguliert und auf eine 30-jährliche Hochwassersicherheit ausgelegt.
Gleichzeitig wurden seit 2008 an sechs Abschnitten mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern ökologische Verbesserungen vorgenommen. Dazu gehörten Aufweitungen, das Anlegen von Nebenarmen und der Einbau naturnaher Strukturelemente wie Buhnen, Wurzelstöcke und Störsteine.


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