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PERG. Die Generation 60+ wächst stark, insbesondere in den kommenden zehn Jahren, bevor sich die Entwicklung ab 2050 wieder stabilisiert. Diese Veränderung hat weitreichende Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Sozial- und Gesundheitswesen sowie Kultur und Sport. Dem Seniorenbund ist es deshalb besonders wichtig, die Bedürfnisse der älteren Generation ernst zu nehmen.

  1 / 2   Die Landesleitung freut sich gemeinsam mit Mitgliedern des Bezirksvorstands über die so große Mitgliederzahl im Bezirk Perg. (Foto: OÖ Seniorenbund)

Der Seniorenbund fordert Maßnahmen zur Bewältigung der Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Altersvorsorge, Digitalisierung, Altersdiskriminierung und soziale Teilhabe. In Perg wird der Anteil der über 60-Jährigen von 26 Prozent (2024) auf 35 PRozent (2050) steigen, während die Gesamtbevölkerung nur um 6.000 Personen wächst. Der OÖ Seniorenbund setzt sich gezielt für Maßnahmen in diesen Bereichen ein, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu gestalten. „Es braucht jetzt Maßnahmen, um den Bedürfnissen dieser Gruppe gerecht zu werden und eine Überlastung der Systeme in naher Zukunft zu verhindern“, stellen Landesobmann Josef Pühringer und Landesgeschäftsführer Franz Ebner klar. „Die demografische Entwicklung – und ihre Konsequenzen – in allen Lebensbereichen wird daher eine der ganz großen Herausforderungen der Politik der Zukunft sein, denn diese Entwicklung hat auf alle Lebensbereiche bedeutsame Auswirkungen.“

Große Gemeinschaft im Bezirk

Der Seniorenbund ist mit 5.100 Mitgliedern die größte Gemeinschaft für ältere Menschen im Bezirk, wobei jeder vierte über 60-Jährige Mitglied ist. Ein Neumitgliederwettbewerb belohnte engagierte Ortsgruppen, die neue Mitglieder geworben haben. Besonders erfolgreich waren dabei die Ortsgruppen Grein (1. Platz, 24 neue Mitglieder), Ried/R. (2. Platz, 23 neue Mitglieder) und Arbing (3. Platz, 22 neue Mitglieder). In der relativen Wertung gewann die Ortsgruppe Arbing (14,38 Prozent), vor Klam (10,45 Prozent) und Katsdorf (9,43 Prozent).

Bewegung und Gesundheit als Jahresmotto

Das Jahresmotto 2025 lautet „Gemeinsam bewegen. Gesünder leben.“ und setzt auf Gesundheitsförderung durch Sport und soziale Aktivitäten. Mit jährlich 70.000 Stunden an Sportangeboten fördert der Seniorenbund Bewegung und Lebensqualität. Eine dazugehörige Broschüre bietet Übungsanleitungen und einen Fit-Pass zur Dokumentation persönlicher Fortschritte.

Zusätzlich gibt es Kooperationen für mehr Sicherheit und Aktivität, darunter E-Bike-Kurse und Unfallpräventionsvorträge. Im Bezirk Perg stehen Gemeinschaft, Bewegung und Gesundheit im Fokus. Der Seniorenbund bietet Veranstaltungen wie Wandertage, Gesundheitsvorträge und Kulturreisen, um die soziale und körperliche Aktivität der Seniorinnen und Senioren zu unterstützen. „Seniorinnen oder Senioren leisten enorm viel für unsere Gesellschaft. Sei dies ehrenamtlich in Vereinen oder zu Hause in der Familie. Sie sind nicht schutz- und hilfsbedürftig, sondern selbstständig und aktiv. Ob als Förderer der Wirtschaft oder als feste Säule des Ehrenamtes – die über 60-Jährigen leisten in vielen Bereichen einen wichtigen Beitrag“, sagt Bezirksobmann Karl Grufeneder.


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