Betriebsführung: Österreichische Bundesforste setzen auf Know-how der W.E.B
PFAFFENSCHLAG. Auf der steirischen Pretulalpe wurden von den Österreichischen Bundeforste in zehn Monaten Bauzeit 14 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 42 MW errichtet. Ab November 2016 wird die W.E.B Windenergie AG die Betriebsführung des neuen Windparks übernehmen.

Um einen reibungslosen Betrieb der Anlagen auf der Pretulalpe gewährleisten zu können, waren die Österreichischen Bundesforste auf der Suche nach einem Unternehmen, das die technische Betriebsführung übernimmt und einen reibungslosen Betrieb des Windparks gewährleistet. Letztendlich konnte die W.E.B Windenergie AG mit Know-how und internationaler Erfahrung überzeugen, und so entstand die zukunftsträchtige Kooperation zwischen den Bundesforsten und der W.E.B.
„Die W.E.B hat national sowie international bewiesen, dass mit ihrem Betriebsführungskonzept eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen gesichert werden kann, und hat uns mit ihren strategischen und auch operativen Zielen vollends überzeugt“, so Robert Nusser, Geschäftsführer Windpark Pretul GmbH.
Dieses Projekt beweist einmal mehr, dass erneuerbare Energieträger eine immer wichtigere Rolle für die Energieversorgung spielen. Denn durch den Park werden jährlich rund 84 GWh sauberer Strom erzeugt und damit 22.000 Haushalte versorgt. „Windenergie kann und wird in Zukunft eine zentrale Säule der Energieversorgung sein. Wir sind froh, dass die Österreichischen Bundesforste diesbezüglich ein großes Zeichen setzen, und noch mehr freut es uns natürlich, dass sie der W.E.B die Betriebsführung des Windparks anvertrauen“, zeigt sich W.E.B-CEO Frank Dumeier über zukünftige Zusammenarbeit erfreut.
Bei der Auswahl der Anlagen hatten die Österreichischen Bundesforste besonders die schwierigen Witterungsverhältnisse im Winter auf der Pretulalpe zu berücksichtigen. Die Wahl fiel deshalb auf Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82 E4, die besonders gut für die gegebenen klimatischen Bedingungen geeignet sind und zudem speziell für Starkwindstandorte entwickelt wurden. Die Anlagen weisen eine Nabenhöhe von 78 Meter und einen Rotordurchmesser von 82 Meter auf. Durch den Betrieb des Windparks werden in Zukunft jährlich 74.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart und somit ein weiterer Schritt in Richtung dezentraler Energiewende gesetzt.


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16.10.2016 10:12
Schade
Schade dass durch Gier um Geld unser schönes Land so verschandelt wird! Wir haben mehr Strom, als wir überhaupt verbrauchen können! Nur will das die Lobby nicht hören und schon gar nicht eingestehen! Gruß Manfred Haidl