Kaltblut-Pferde lassen sich bei der Holzarbeit zuschauen
PFARRKIRCHEN. Wenn Otto Stallinger zum Waldarbeit aufbricht oder den Erdäpfelacker bestellt, kann es schon sein, dass er dafür seinen Noriker-Hengst einspannt. „Tarent“ steht eigentlich als neuer Deckhengst im Stall, kommt aber auch immer wieder als Zugpferd oder vor der Kutsche zum Einsatz. Beim Reiterfest in Eilmannsberg am Sonntag lassen sich Ross und Besitzer dabei zuschauen.

Schon fast 40 Jahre ist es her, dass der begeisterte Noriker-Fan seinen ersten Deckhengst bekommen hat. Mit dem aktuellen Hengst des Noriker-Zuchtverbandes ist er aber besonders zufrieden: Tarent hat bei der Körung beste Wertnoten erreicht, auch schon viele gute Nachkommen hervorgebracht und zeichnet sich vor allem durch seinen guten Charakter aus.
Beim Reiterfest des Reit- und Fahrvereins Pfarrkirchen am Hof von Otto Stallinger wird das prächtige Tier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Gemeinsam mit weiteren Norikern und Haflingern zeigt er vor, wie die Pferde früher zur Holzarbeit eingesetzt wurden. Weitere Programmpunkte sind das Kegelfahren, die Vorstellung eines Marathonhindernisses, Reiten im Damensattel, eine Haflinger-Quadrille und die Arbeit mit der einfachen und doppelten Longe. Insgesamt werden 30 Pferde in Aktion zu bewundern sein.
Termin
Sonntag, 19. Juli, in Eilmannsberg
Frühschoppen ab 10.30 Uhr
Kegelfahren und Schauprogramm ab 13 Uhr


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