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PINSDORF. Gemeinsame Feiern und gegenseitige Besuche: Die Schüler der Volksschule und die Klienten der Lebenswelt Pinsdorf begegnen einander als Freunde. Zur Verständigung dient die Gebärdensprache.  

Die Schüler der 2. Klassen mit ihren Lehrerinnen Claudia Baumgartner und Barbara Hutterer-Tilzer zeigen ihre Lieblingsgebärden.

Bei der Frage nach seiner Lieblingsgebärde streckt ein Bub beide Arme nach vorne aus und lässt sie zusammenklappen: „Das ist das Krokodil“, erklärt er mit einem breiten Grinsen. Andere streichen sich für die „Katze“ über unsichtbare Barthaare oder „applaudieren“, indem sie ihre Hände rasch hin und her drehen. Aber auch Abstraktes wie Wochentage oder Farben können die Kinder auf Anhieb in Gebärden darstellen.Und sie haben auch oft Gelegenheit, ihr Können einzusetzen. Der achtwöchige Kurs, der jedes Jahr für die zweiten Klassen abgehalten wird, ist nur eine von vielen gemeinsamen Aktivitäten von Volksschule und Lebenswelt: So wird der übedimensionale Adventkalender am Schulhaus von beiden gemeinsam gestaltet, die Schulklassen halten einzelne Werkstunden in der Lebenswelt ab, und auch beim kommenden Schulabschlussfest sind die Klienten der Lebenswelt wieder eingeladen, wie Volksschuldirektor Hermann Kendler erzählt. Neben dem Engagement aller Beteiligten werde diese Zusammenarbeit auch durch die „perfekte räumliche Anordnung“ der Institutionen erleichtert. Diese soll im Lauf des nächsten Jahres durch einen gemeinsam gestalteten „Freundeweg“, der auch Kindergarten und Betreubares Wohnen umfasst, noch intensiviert werden.


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