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PINSDORF. Im Zuge der letzten Gemeinderatssitzung hat die Gemeinde Pinsdorf einstimmig ihre Zustimmung zum Bau einer Park&Ride-Anlage beschlossen. Nach mehrjährigen Gesprächen haben sich damit alle Vertragspartner auf ein gemeinsames Projekt geeinigt.

  1 / 2   In unmittelbarer Nähe zur Bahnhaltestelle Pinsdorf werden 62 Pendlerparkplätze errichtet. Foto: Leitner

Die 62 Autopendler-Parkplätze werden in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle Pinsdorf errichtet und sind gut an die Innergruberstraße angebunden. Der 580.000 Euro teure Bau wird zu 50 Prozent von den ÖBB finanziert, je ein Viertel kommt aus dem Infrastrukturressort des Landes Oberösterreich und von der Gemeinde Pinsdorf.

Baubeginn 2020

Der Baubeginn ist im kommenden Jahr vorgesehen. Dabei wird zunächst die Schienen-Überfahrtsbrücke errichtet und der Bahnübergang geschlossen. Anschließend entsteht die Park&Ride-Anlage. Nach deren Fertigstellung müssen die derzeitigen Parkplätze zwischen Bahngleisen und Straße der geplanten neuen Bushaltestelle weichen, erklärt Bürgermeister Dieter Helms (SP) den Ablauf. Er zeigt sich zufrieden, dass die lange Planungs- und Diskussionsphase nun abgeschlossen werden konnte: „Die Verhandlungen zum Bahnübergang in Pinsdorf laufen ja im Grunde schon seit dem Jahr 2006.“ Zuletzt seien die Kostenschätzungen der ÖBB für das Projekt fast auf das Doppelte „explodiert“, was Nachverhandlungen notwendig gemacht habe.

„Impuls zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel“

Franz Bauer, Vorstand der ÖBB-Infrastruktur AG, freut sich über die nun erfolgte Übereinkunft. Die Anlage bilde „einen weiteren wichtigen Impuls zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel“. Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FP) möchte „die Pendler möglichst früh entlang der Reiseroute auf den öffentlichen Verkehr transferieren“ und erwartet sich durch die Park&Ride-Anlage in Pinsdorf „letztendlich auch eine Entlastung der stark frequentierten Anlage Attnang Puchheim“.


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StäT
StäT
11.04.2019 08:56

Wird sicherlich nicht so viel genutzt werden wie erhofft

Schön und gut wenn Parkplätze geschaffen werden, dann müsste man aber auch mal die Verbindungszüge anpassen. Teilweise wartet man in Attnang aber einfach so lang dass man lieber mit dem Auto direkt nach Attnang fährt als in Pinsdorf in den Zug zu steigen. Grade wenn man mit der Westbahn weiter fahren möchte.

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JR
JR
10.04.2019 20:33

BGM Helms ist plötzlich zur Volkspartei konvertiert? ;)

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Daniela Toth
Daniela Toth
11.04.2019 09:06

Lieber JR, da ist uns leider ein Fehler passiert, der in der Zwischenzeit korrigiert wurde. Wir entschuldigen uns in aller Form bei Herrn Bürgermeister Helms für die falsche Zuordnung. Er ist und bleibt selbstverständlich Mitglied der SP. Beste Grüße, Daniela Tóth, Redaktion Tips Gmunden

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