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Trends bei Grabgestecken: „Natürlichkeit, fließende Formen und zurückhaltende Farben sind wichtig“

Alexander Kobler, 29.10.2019 07:44

POLLING. Sie sind auf den Friedhöfen an Allerheiligen am 1. November nicht wegzudenken, die Grabgestecke. Tips hat dazu mit Julia Rachbauer von der Naturfabrik in Polling gesprochen, die unter anderem verrät, wo hier die Trends liegen und worauf man eher verzichten sollte.

Floristin Julia Rachbauer aus Polling Foto: Gerald Badegruber
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Tips: Frau Rachbauer, wo liegen aktuell die Trends in Sachen Gestecke zu Allerheiligen?

Julia Rachbauer: Zu Allerheiligen gibt es eigentlich keine klassischen Trends wie zum Beispiel zu Weihnachten oder im Frühling. Hier gilt – zumindest in den letzten Jahren: Natürlichkeit, fließende Formen, zurückhaltende Farben. Es soll ja nicht das Grab von weitem schon in allen Farben und Stilen leuchten, sondern das Andenken der Verstorbenen in Ehren halten.

Tips:Was sind Dinge, die zu Allerheiligen nicht auf das Grab passen?

Rachbauer: Also was wir generell nicht im Sortiment haben, weil ich das als Floristin einfach nicht vertreten kann, sind Blumen aus Plastik oder anderer unechter Kitsch. Weiters sind auf den Gräbern extrem bunte Arrangements oder die Pyramidegestecke nicht gern gesehen.

Tips:Haben sich in den letzten Jahren auch Gewohnheiten rund um Allerheiligen entwickelt?

Rachbauer: Unsere Kunden schätzen die Verwendung von natürlichen Materialien. Häufig gefragt sind unsere länglichen Gestecke mit Palmblättern, weil sie einfach für die Grabform sehr geeignet sind und sie sich trotzdem von der Massenware vom Supermarkt oder dem Handel abheben.

Tips:Ist die Zeit um Allerheiligen eine der stressigsten?

Rachbauer: Das ist jedenfalls nach Advent und Muttertag die dritt-stressigste Zeit im Jahr.

Tips:Zu was raten Sie Kunden generell noch?

Rachbauer: Besonders schön finde ich die ausgefallene Version der Chrysanthemen als kleiner Strauß zu einem klassischen Grabgesteck dazu.


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