1000-Einwohner-Gemeinde mit guter Infrastruktur
PRAMET. Die Gemeinde Pramet ist in der glücklichen Lage, infrastrukturell praktisch alles zu haben, was ein funktionierender Ort braucht. „Wir stehen auf guten Füßen“, sagt Bürgermeister Edi Seib (ÖVP), der seit vorigem Herbst als Nachfolger von Langzeit-Bürgermeister Josef Hörmandinger im Amt ist.

„Mein Vorgänger hat viel bauen lassen“, sagt Seib, „es ist alles da.“ Pramet verfügt über eine gesunde Infrastruktur mit Zahn- und Hausarzt, Supermarkt, Kindergarten, Volksschule, etlichen Betrieben, die auch vor Ort Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, und vier Wirtshäusern, die alle gut besucht seien. Die größten Firmen sind die Schuhfabrik Hartjes, Fahrzeugbau Hangler und die Schneiderei Hohensinn.
Der Prameter Badesee ist weit über den Ort hinaus bekannt. Auch das Kulturhaus Stelzhamermuseum im denkmalgeschützten alten Volksschulgebäude hat sich schnell einen guten Namen gemacht.
Die größte Baustelle im Ort ist derzeit der neue Spar-Supermarkt, dessen Größe und Angebot mit 19 Mitarbeitern auch für die Nachbargemeinden ausgelegt sind.
Knapp wird es bei den Baugründen, sagt der Bürgermeister. Hier sei man aber, auch in Zusammenarbeit mit dem Land, auf der Suche nach Möglichkeiten, doch noch Gründe zur Verfügung stellen zu können – die Nachfrage sei nämlich da.
Im Gemeinderat hat die ÖVP bei der letzten Wahl die absolute Mehrheit verloren. Sechs „Schwarze“ stehen jetzt fünf blauen und zwei roten Mandataren gegenüber. „Die Stimmung im Gemeinderat ist aber gut“, sagt der Bürgermeister, „alle wichtigen Beschlüsse fielen bis jetzt einstimmig.“


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