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PREGARTEN. Nicht ganz nach Plan verlief dieses Mal der Kalahari Augrabies Extreme Marathon in Südafrika für den Ultra-Läufer Ambros Mühlbachler.

Ambros Mühlbachler (l.) und Läuferkollege beim Extrem-Marathon in Südafrika
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Eine ungewöhnliche Hitzeperiode mit Temperaturen über 50 Grad ließ nicht nur die Organisatoren des Wüsten-Laufs schwitzen. Schon auf den ersten Kilometern mussten einige Läufer aufgeben, darunter auch Mühlbachlers Freund und Laufkollege. Auch Mühlbachler war nicht immun gegen die Hitze und litt nach den ersten 25 Kilometern im Ziel an schweren Krämpfen in den Beinen. Infusionen halfen ihm dabei, schnell wieder fit zu werden. Obwohl es ihm auf den nächsten zwei Etappen (35 und 40 Kilometer) wieder gut ging, hatte der Ultra-Läufer mit einem anderen Problem zu kämpfen: Ein großer Teil seiner Lebensmittelvorräte verdarb durch die große Hitze und er musste sich mit den besser haltbaren Müsliriegel zufrieden geben. Am dritten Tag des Laufes hatte es bereits 51 Grad und Mühlbachler war nicht der einzige, der bald aufgeben musste. „Am vierten Tag ist es mir nicht gut gegangen, ich habe nur einen Riegel gegessen und nicht viel getrunken, weil auch das Wasser so warm war“, erzählt Mühlbachler. Die Ärzte haben den Kalahari-Lauf aufgrund der vielen Probleme der Läufer danach abgesagt. „Ein Lauf wurde dann in der Nacht eingeschoben und am letzten Tag wurde ein Zieleinlauf organisiert. Die Veranstalter haben nicht mit so großen Problemen gerechnet und es gab keinen guten Plan B“, sagt Mühlbachler. Trotzdem lässt er sich die Freude am Laufen nicht verderben und plant bereits – neben den obligatorischen Marathons – weitere Ultraläufe. „Bei solchen Extremsituationen lernt man viel über sich selbst“, resümiert der Extremsportler.


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