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PREGARTEN. Das Diakoniewerk plant die Errichtung eines Wohnhauses für Menschen mit Behinderung im Zentrum von Pregarten. Mit der Spatenstichfeier fiel der Startschuss für das Projekt.

Gerhard Breitenberger, Dr. Heinz Thaler, Klaus Bachbauer, Manfred Weiß, Alexander Skrzipek, LAbg. Peter Binder, Mag. Alois Hochedlinger, Anton Scheuwimmer, DI (FH) Mag. Fritz Robeischl, DI Stefan Hutter, DI Christoph Haupert, Bmst. Ing. Andreas Haderer (v.l.) Foto: Diakoniewerk/Isabella Raml

Ein Wohnhaus des Diakoniewerks für zwölf Menschen mit Behinderung wird im Pregartner Stadtteil Sandleiten entstehen. Das Wohnkonzept wurde in Abstimmung mit dem Land Oberösterreich vorrangig für Menschen im Autismusspektrum erarbeitet. Das Wohnhaus soll 2018 in Betrieb genommen werden. „Die WSG ist langjährig damit betraut, für Sozialeinrichtungen Gebäude zu errichten. Wir freuen uns, dass wir bei diesem Projekt einerseits mit der Bereitstellung des Grundstücks und andererseits mit der Errichtung des Gebäudes als Generalplaner beteiligt sein dürfen“, sagt Stefan Hutter, Geschäftsführer der WSG. Das Diakoniewerk ist bereits seit vielen Jahren in der Region tätig: Neben den bestehenden Wohnangeboten für Menschen mit Behinderungen in Pregarten werden in Hagenberg die Postpartnerstelle und die EDV-Werkstätte am FH-Campus sowie eine Werkstätte in Wartberg betrieben.

Das Stadtzentrum von Pregarten ist zu Fuß erreichbar, was die Teilhabe am Gemeindeleben der Menschen, die hier einziehen, unterstützt. „Wir gehen seit mehr als zehn Jahren mit dem Land OÖ den Weg, kleinere und regionale Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zu errichten und haben heute etwa 450 Wohnplätze und 550 Arbeitsplätze in über 50 Einrichtungen in OÖ“, sagt Gerhard Breitenberger, Geschäftsführer des Diakoniewerks Oberösterreich. „Menschen mit Behinderungen werden mitten im Zentrum als gleichwertige Bürger angenommen. Für den Ort bedeutet das unserer Erfahrung nach nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine menschliche Bereicherung.“


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