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BEZIRK FREISTADT. Rund 9000 unentschlossene Wähler ortet die ÖVP derzeit noch im Bezirk. Diese von den Zielen der „Neuen Volkspartei“ zu überzeugen, haben sich die regionalen Spitzenkandidaten und Funktionäre vorgenommen. Der Wahlkampf-Auftakt wurde mit einem großen Sommerfest – ganz in der neuen Parteifarbe Türkis gehalten – in der Bruckmühle gefeiert.

  1 / 2   W. Hattmannsdorfer, R. Ortner, August Wo?ginger (Spitzenkandidat ÖVP-Landesliste), E. Traxler und G. Lackner-Strauss. (v. l.) Foto: ÖVP

Rund 50 Tage vor der Nationalratswahl im Oktober formuliert die Volkspartei klare Ziele für die Region: „Im Bezirk Freistadt haben wir beim letzten Wahlgang 32,9 Prozent der Stimmen erreicht, die SPÖ kam auf 26,3 Prozent. Diesen Abstand möchten wir deutlich ausbauen“, sagt Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer.

Ziel: stimmenstärkste Partei werden

Eine annähernd flächendeckende Besuchstour durch die rund 25.000 Haushalte des Bezirks soll das ihre dazu tun. Bundesweit peilt die ÖVP/Liste Kurz an, zum zweiten Mal nach 2002 stimmenstärkste Partei zu werden. Ihren Beitrag dazu sollen die Kandidaten aus der Region leisten. Nach dem sogenannten Reißverschlussprinzip stehen sowohl auf der Landesliste als auch in den fünf Wahlkreislisten je zur Hälfte männliche und weibliche Namen.

Im Bezirk Freistadt lautet die Kandidatenliste wie folgt: Johanna Jachs (Wahlkreis-Listenplatz 5, Landesliste 42), Rudolf Ortner (WK 7), Bgm. Elisabeth Paruta-Teufer (WK 10), Bgm. Erich Traxler (WK 11). „Unser Kandidatenteam steht für eine neue, offene Art der Politik, wie sie auch Sebastian Kurz vertritt“, sagt Bezirksparteiobfrau Gabriele Lackner-Strauss.

Kurz hat Vertrauen geweckt

Dessen klare, verständliche Botschaften und seine Arbeit als Außenminister hätten bei den Menschen Vertrauen geweckt. „Ich kenne niemanden, der die neue Linie nicht mittragen kann, viele Funktionäre sind froh, dass jemand die Zügel in die Hand nimmt“, so die Landtagsabgeordnete. Das gilt auch für den Sägewerksunternehmer Rudolf Ortner: „Wir brauchen nicht nur gute Rhetoriker, sondern auch Umsetzer, um vom Reden ins Tun zu kommen. Kurz ist ein solcher.“ Für den Tragweiner steht fest, dass die Politik Leistung fördern muss. „Leistung und Arbeit sind zu negativ besetzt.“


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